Verband der Kali- und Salzindustrie e.V. (VKS)
©VKS
Die natürlichen Rohstoffe Salz und Kali sind untrennbar mit allen Lebensprozessen, mit Wachstum und Ernährung und vielfältigen Erzeugnissen der Industrie verbunden. Der Verband der Kali- und Salzindustrie e.V. (VKS) mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen aller deutschen in der Kali- und Salzgewinnung tätigen Bergbauunternehmen. Seine neun Mitglieder betreiben sechs Kali- und sieben Salzbergwerke sowie fünf Salinen. Hierzu zählen auch acht untertägige Entsorgungsstandorte.
Etwa 40 Mio. t kali- und magnesiumhaltige Rohsalze werden jährlich gefördert, aus denen rund 9 Mio. t Fertigprodukte für Landwirtschaft und Industrie hergestellt werden. Dies sind Kali- und Magnesiumdüngemittel, von denen die Hälfte der Produktion in etwa 70 Länder der Erde exportiert werden. Jährlich werden ca. 16 Mio. t Salz inkl. Sole gewonnen, die zu rund 80 % als Grundstoff an die chemische Industrie geliefert werden. Als Auftausalz werden 10-12 % im Winterdienst eingesetzt, etwa 3 % als Speisesalz und 5 % als Gewerbesalz verwendet. Zurzeit arbeiten in der deutschen Kali- und Salzindustrie etwa 12.000 Beschäftigte.
Der VKS ist als Arbeitgeberverband auch Tarifvertragspartei und setzt sich als Wirtschaftsverband für ausgewogene Rahmen- und Handelsbedingungen für die Rohstoffgewinnung, die Produktion und den Vertrieb der Kali- und Salzprodukte ein. Seine Arbeitsgebiete sind Rohstoffpolitik, Umweltschutz, Bergbau, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Entsorgungs- und Abfallwirtschaft.
