Der Bundesverband der Deutschen Industrie

Sitz in Berlin © BDI

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Wenn man die Gründe für die wirtschaftliche Sonderstellung Deutschlands im europäischen Währungsraum analysiert, stößt man zuallererst auf den starken industriellen Kern der deutschen Volkswirtschaft.

Hinter dem Erfolg der deutschen Volkswirtschaft stehen tief gestaffelte industrielle Wertschöpfungsketten mit mehr als 100.000 großen, mittleren und kleineren Unternehmen aus allen Sparten des Verarbeitenden Gewerbes, die zusammen mehr als acht Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigen.

Erst die intensive Vernetzung dieser Unternehmen in leistungsfähigen Wertschöpfungsverbünden erzeugt die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, die die herausragende Position des Industrielandes Deutschland in der internationalen Arbeitsteilung ausmacht und sichert. So erfreulich diese starke Wettbewerbsposition der deutschen Industrie ist, so wenig eignet sie sich als Ruhekissen.

Wettbewerbsvorteile müssen stets aufs Neue an den Märkten erobert werden, Wettbewerbsnachteile ebenso stetig verringert werden – eine Daueraufgabe für Politik und Wirtschaft. Der Globalisierungswettbewerb gewährt keine Ruhepausen.