Deutsche Wirtschaft verliert an Schwung – Gutes Ergebnis für 2016 aber nicht in Gefahr

Trotz Wachstumsabschwächung im Jahresverlauf halten wir unsere Wachstumsprognose für das reale BIP Deutschlands in diesem Jahr von 1,9 Prozent aufrecht.

     

Die deutsche Wirtschaft setzte den Wachstumskurs im gedrosselten Tempo fort. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal 2016 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Wirtschaftsleistung kalenderbereinigt um 1,7 Prozent, nach plus 1,8 Prozent im zweiten Quartal.

Zuletzt gingen nur noch von den binnenwirtschaftlichen Komponenten Wachstumsimpulse aus. Diese Tendenz dürfte sich im vierten Quartal weiter fortsetzen, so dass am Ende des Jahres der Wachstumsbeitrag der Konsumausgaben bestimmend für das Gesamtergebnis sein wird.

Nur aufgrund der kräftigen Entwicklung bei den Bauinvestitionen werden die Anlageinvestitionen das Wachstum stützen. 

Der Außenbeitrag wird angesichts um 2,5 Prozent steigender Importe und stagnierender Exporte im Jahr 2016 aller Voraussicht leicht negativ ausfallen.