Kommunikation und Kooperation – Erfolgsrezepte der Verbandsarbeit in Brüssel

Séverine Féraud und Wolfgang Eichert, Referenten der BDI/BDA The German Business Representation © BDI

Im Konzert der 28 Mitgliedstaaten in der EU spielt Deutschland trotz seiner Größe nur ein Instrument. Professionelle Interessenvertretung für die deutsche Wirtschaft erfordert daher eine perfekt koordinierte Zusammenarbeit. Wolfgang Eichert, BDI-Referent in Brüssel, berichtet über die Kooperation mit seiner BDA-Kollegin Séverine Féraud.

In Brüssel arbeiten die Spitzenverbände BDI und BDA besonders eng miteinander. Als „BDI/BDA The German Business Representation“ sind wir die Stimme der deutschen Wirtschaft in Europa. Für eine effektive Interessenvertretung muss der Dialog zwischen den relevanten Akteuren sogar über Ländergrenzen hinweg und Verbandsstrukturen hinausgehen.

So sichert die Zusammenarbeit der Wirtschaftsverbände im europäischen Dachverband BusinessEurope sowie mit anderen Organisationen die Qualität und Geschwindigkeit der Arbeit für die deutsche Wirtschaft. Séverine Féraud und ich laden daher regelmäßig gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund zum „Econ Jour Fixe“ ein. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Parlaments, der Europäischen Zentralbank, der Think Tanks, der Verbände und Gewerkschaften bringen ihre Expertise zu aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen ein.

Gerade weil die Positionen nicht immer übereinstimmen, hilft der Austausch zwischen den verschiedenen Institutionen dabei, Erkenntnisse zu gewinnen und zu nutzen. Dadurch können bessere Handlungsempfehlungen erarbeitet und in den Politikprozess eingebracht werden. Wir sind der Meinung: Dialoge wie der Econ Jour Fixe helfen, Konflikte zwischen den Politikakteuren frühzeitig zu erkennen und zu bereinigen!