Perspektiven schaffen: Wirtschaft für Entwicklung

Dieter Kempf (BDI), Gerd Müller (BMZ), Christophe Bazivamo (EAC), Bertram Brossardt (vbw) (v.l.n.r.) © vbw

Mit der Initiative „Perspektiven schaffen“ bekommen Unternehmen konkrete Zugangsmöglichkeiten zu den Wachstumsmärkten in Ostafrika. Für ein „Mehr“ an Kooperation mit Afrika warb BDI-Präsident Dieter Kempf bei der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und betonte, dass die großen Marktchancen von deutschen Unternehmen bei weitem nicht ausgeschöpft seien.

„Langfristige Kontakte sind eines der Markenzeichen der deutschen Wirtschaft und zahlen sich am Ende meist aus“, unterstrich der BDI-Präsident das Potenzial, das sich für Unternehmen durch die Initiative bietet. Auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller betonte, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit eine der wichtigsten Säulen bei der Umsetzung der Ziele sei, die im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft und des Marshallplans mit Afrika definiert wurden.

Die Initiative bietet verschiedene Anknüpfungspunkte zu Betrieben unterschiedlichster Branchen in Kenia, Uganda oder Tansania. In Schulungen zu betriebswirtschaftlichen Kernthemen können deutsche Unternehmen beispielsweise ihr Expertenwissen an ostafrikanische Mittelständler vermitteln und gleichzeitig Kontakte zu Unternehmen in der Region knüpfen.

Eine längerfristige Form der Zusammenarbeit bietet sich durch Lerntandems, bei denen ein deutsches Unternehmen einen Betrieb aus Ostafrika über einen längeren Zeitraum hinweg coacht und berät. Idealerweise können die beiden Partner in dieser Zeit ihre geschäftlichen Schnittstellen ausbauen und in erste Projekte überführen. Beratung zur Finanzierung dieser neuen unternehmerischen Projekte wird ebenfalls ein Anliegen des ersten Gemeinschaftsprojekts des BDI und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sein.

Diese neuen Angebote zur Vernetzung werden durch klassische B2B-Formate und Informationsveranstaltungen komplettiert. Um die Kooperationen für die deutsche, aber auch für die ostafrikanische Seite zum Erfolg zu führen, arbeitet der BDI eng mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen. Die GIZ wird durch ihre Präsenz und Erfahrung in der Region sicherstellen, dass die Kooperationen passend vermittelt und kompetent begleitet werden. „Ein stabiler Nachbarkontinent ist auch im Interesse der deutschen Industrie, hier tragen wir eine gewisse Verantwortung“, so Kempf.

Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt melden und nähere Informationen einholen.

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