Stabwechsel in der Vertretung in Washington

„Ich freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben und das Team hier in Washington. Ziel wird es sein, die Interessen der deutschen Unternehmen insbesondere für Freihandel und Digitalisierung zu vertreten. Wir werden uns auch gegenüber der neuen Regierung im nächsten Jahr für die transatlantische Wirtschaftsintegration stark machen“, sagte Daniel Andrich, ab dem 1. Juli neuer Leiter des Representative of German Industry and Trade (RGIT). Das ist die gemeinsame Vertretung von BDI und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Washington.

Themen

Meinung

Digitalisierung zur Erfolgsgeschichte machen

BDI-Präsident Ulrich Grillo

Die Digitalisierung ist eine neue industrielle Revolution. Über ihre Chancen und die erfolgreiche Kooperation mit Unternehmen aus den USA sprach BDI-Präsident Ulrich Grillo im Rahmen der größten Industrieschau der Welt – der Hannover Messe. weiter

TTIP

Wichtiger Impuls für Weiterentwicklung der Handelsregeln

Freier und fairer Handel sind der Schlüssel für unseren Wohlstand. Darauf wies BDI-Präsident Ulrich Grillo die versammelten Botschafter aus aller Welt beim Ambassadors Club Mitte Mai hin. Als Gastredner betonte er unter dem Titel „Shaping Globalization through TTIP“ die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen und die Chance, durch TTIP die zukünftigen Regeln der Weltwirtschaft mitzubestimmen. weiter

Auf den Punkt

Holger Lösch zum Erneuerbare-Energien-Gesetz:

„Das Gesetz darf nicht durch die Egoismen einzelner Bundesländer zum Schaden aller gefährdet werden. Bei der EEG-Reform hin zu mehr Markt und besserer Steuerung muss die Politik jetzt Kurs halten.“

Initiative Wirtschaftsschutz

Wirtschaft besser vor Spionage schützen

Beim Wirtschaftschutz einigten sich Industrie und Politik auf bessere Regeln. DIHK-Präsident Eric Schweitzer, Bundesinnenminister Thomas de Mazière und BDI-Präsident Ulrich Grillo starten hier symbolisch die Informationsplattform wirtschaftsschutz.info.

Weltweit gibt es immer mehr Fälle von Wirtschaftsspionage, Sabotage und Konkurrenzausspähung. Deutsche Unternehmen kostet das mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Politik, Industrie und Sicherheitsbehörden arbeiten jetzt in der Initiative Wirtschaftsschutz gemeinsam gegen dieses Problem an. weiter

Unternehmensfinanzierung

Guten Argumenten verschließt sich niemand

Deutsche Börse Frankfurt

„Für uns in der Industrie heißt das: Unser Partner wird leistungsfähiger und sicherer.“ So bewertete BDI-Präsident Ulrich Grillo die geplante Fusion der Deutsche Börse mit der London Stock Exchange (LSE). In einem gemeinsamen Interview mit dem CEO der Deutsche Börse Carsten Kengeter und dem manager magazin betonte Grillo die Chance für junge deutsche Unternehmen. Die LSE sei mit der Finanzierung der Start-up-Wirtschaft bereits weiter. Es gebe Chancen, dass Kunden von den Synergieeffekten einer Fusion profitieren. weiter

BDI-Ausschuss Energie- und Klimapolitik

„Wer ist ... Christopher W. Grünewald?“

Urlaub in Italien, eine Pizzeria in schmucker Altstadt, ein schön gedeckter Tisch, darauf eine rot-weiß karierte Tischdecke: das scheint weit weg vom Sauerland und von der deutschen Energiepolitik. Und doch gibt es eine Verbindung: die Tischdecke. weiter

Gesetzesfolgenabschätzung

BDI fordert Innovations-Check

Veranstaltung: Der Innovations-Check in der Gesetzgebung am 11. Mai; v. l. n. r: Nikolaj Boggild, Iris Plöger, Stephan Schraff, Gerd Röders, Rudolf Strohmeier, Patricia Lips, Helge Braun, Simone Raatz

Der BDI hat Anfang Mai interessierten Teilnehmern aus Politik und Industrie seinen Innovations-Check vorgestellt. Der Innovations-Check stellt eine Arbeitshilfe für den Gesetzgeber dar, um die Auswirkungen von neuen Gesetzen auf Innovationen und neue Technologien zu überprüfen. Eine zentrale Prüffrage ist beispielsweise, ob ein Regelungsvorhaben ergebnisorientiert und technologieoffen formuliert ist und es Auswirkungen auf die Beschäftigung qualifizierter Fachkräfte hat. weiter

Luftverkehr

Luftverkehrsstandort Deutschland stärken

BDI-Präsident Ulrich Grillo bezieht zur aktuellen Lage der deutschen Luftverkehrswirtschaft Stellung.

Ein schneller, zuverlässiger und flexibler Luftverkehr ist von großer Bedeutung für die Industrie und den Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland. Keinesfalls darf nationale Regulierung die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft schwächen, erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo. weiter

Auf den Punkt

Clemens Fuest zur Umverteilung:

„Die Politik der letzten Jahre war auf Umverteilung konzentriert. Eine ausdrückliche Wachstumspolitik betreibt die Bundesregierung jedenfalls nicht. Man könnte den Eindruck gewinnen, uns geht es zu gut.“

Industrie 4.0

Europa muss stärker in die digitale Transformation investieren

EU-Kommissar Günther Oettinger möchte eine europaweite Industriestrategie im Bereich Industrie 4.0 aufstellen.

EU-Kommissar Günther Oettinger hat im April eine europaweite Strategie zu Industrie 4.0 veröffentlicht. Unternehmen sollen künftig einen leichteren Zugang zu digitalen Innovationen erhalten. Die EU-Kommission will zu diesem Zweck in den nächsten fünf Jahren bis zu 50 Milliarden Euro für die Digitalisierung aufwenden. weiter

Elektromobilität

Mehr Elektromobilität im Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) begrüßt die Eckpunkte zur Unterstützung der Elektromobilität von Bundesregierung und Industrie. Die Bundesregierung greift damit das von der NPE vorgeschlagene Gesamtpaket auf: Die Kaufprämie für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-In Hybrid-Elektrofahrzeuge setzt attraktive Anreize für den Erwerb eines Elektrofahrzeugs und mindert den Preisunterschied zu Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben. Investitionen in den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur und der Abbau von Alltagshürden verbessern die Rahmenbedingungen. weiter

Wirtschafts- und Industriepolitik

Wir brauchen dringend mehr öffentliche und private Investitionen

Die Zukunftsthemen Energie und Digitalisierung standen ganz oben auf der Agenda des Executive Dinner von Deloitte Mitte Mai in Düsseldorf. Vor 100 Interessierten sprach BDI-Präsident Ulrich Grillo über „Industrie gestaltet Zukunft“. weiter

Brussels Briefing

BDI-Rechtsexperte in Brüssel

Heiko Willems an der Place du Luxembourg vor dem Europäischen Parlament

Der BDI wird ab sofort noch frühzeitiger und intensiver an der europäischen Diskussion zu rechts-, wettbewerbs- und verbraucherpolitischen Themen teilnehmen. Mit dem Umzug in das neue Bürogebäude zum Jahreswechsel wird die Abteilung „Recht, Wettbewerb und Verbraucherpolitik“ von zwei gleichberechtigten Abteilungsleitern in Berlin und Brüssel geführt – ein Novum in der BDI-Struktur. Heiko Willems ist der Abteilungsleiter in der BDI/BDA German Business Representation und berichtet hier von seiner Arbeit. weiter

Zukunft der Mobilität

Deutscher Mobilitätspreis: Zehn Leuchtturmprojekte für eine mobile Gesellschaft gesucht

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) suchen die besten digitalen Innovationen für intelligente Mobilität. Bewerbungen zum Jahresthema Teilhabe sind bis 3. Juli unter deutscher-mobilitätspreis.de möglich. weiter

Kernenergieausstieg

Strukturelle Neuordnung der Finanzierung gefordert

Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs

Um den Kernenergieausstieg voranzutreiben, hat die Bundesregierung eine Kommission eingesetzt. Diese diente als Vermittler zwischen allen Beteiligten. Ende April hat die Kommission ihren Abschlussbericht vorgelegt. Dieser schlägt eine Änderung der Finanzierung vor. weiter

BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft

Hagen Pfundner zum neuen Vorsitzenden gewählt

Hagen Pfundner

Hagen Pfundner ist seit 2006 Vorstand der Roche Pharma AG in Grenzach-Wyhlen und Mitglied der Geschäftsführung der Roche Deutschland Holding GmbH. Der BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft hat Pfundner am 15. März bei seiner konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden gewählt. weiter

60 Sekunden Zuversicht

Wir alle sind Europa!

Hoffen wir, dass die weit verbreitete Skepsis gegenüber Europa fix gen Null tendiert. Genauer gesagt, ab 10. Juni, neun Uhr abends: Frankreich gegen Rumänien. Allerspätestens genau 48 Stunden später: Deutschland gegen Ukraine. Sie wissen schon, es geht um Fußball. Endlich gibt es wieder ein großes Turnier. Weil wir erst vor zwei Jahren in Rio Weltmeister wurden, machen wir es diesmal eine Nummer kleiner: Europameisterschaft! Schauen gemeinsam, fiebern mit, jubeln. Notfalls zittern wir auch mal. Am liebsten, wenn es gut ausgeht. So wie im Juli 2014 im Maracana-Stadion, als Götze in der 113. Minute … Zur EM sind wir alle Europäer. Erfreuen uns an der Einzigartigkeit unseres Kontinents, seiner Vielfalt, seinen Gemeinsamkeiten. Probleme? Bitte bis 10. Juli nur kleingedruckt. Im Stadion sind wir für Wettbewerb, fair und mit friedlichen Mitteln. Zum ersten Mal spielen 24 Nationen mit. Auch Russen und Türken sind qualifiziert. Ebenso, Brexit-Referendum hin oder her, Engländer, Waliser und Nordiren. Das beweist: Wir alle sind Europa!

Zahl des Tages

30. Mai 2016

83,1 Mio.

83,1 Millionen Menschen werden 2035 in Deutschland leben. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird die deutsche Bevölkerung in den kommenden Jahren wachsen und nicht weiter schrumpfen. Im Jahr 2035 liegt die Zahl der Menschen in Deutschland dann um rund 1,2 Millionen höher als heute: bei 83,1 Millionen. (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

Meldungen aus den Mitgliedsverbänden

VDMA

Geschäftsgeheimnisse müssen geheim bleiben

Die Maschinenbauer in Deutschland warnen die EU-Kommission mit Nachdruck davor, sensible Steuerdaten von europäischen Unternehmen allgemein zugänglich zu machen und damit spürbare Wettbewerbsnachteile zu verursachen. „Wettbewerber könnten hieraus auf Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle schließen. Das Risiko eines unkontrollierbaren Informationsflusses vertraulicher Daten ist hoch“, erläutert Ralph Wiechers, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA. „Zudem besteht das erhebliche Risiko von Fehlinterpretationen.“ weiter

ZVEI

Steuerliche Förderung von Innovationsleistungen für Mittelstand

Der Bundesrat beriet Mitte Mai über einen Antrag der Länder Bayern und Niedersachsen, mit dem sie sich für die Einführung einer steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung für den Mittelstand in Deutschland einsetzen. Ziel der Initiative ist, die Attraktivität des Standorts Deutschland zu steigern. weiter

VDA

Kooperation von Automobilindustrie und Startups

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) gewinnt zwei neue Mitglieder aus der Startup-Welt. Mit dem Berliner Unternehmen ally, das die gleichnamige Mobilitäts-App und Plattform ally entwickelt, wird ein international bekanntes Mobilitäts-Startup Mitglied des VDA. Außerdem tritt der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) dem VDA bei. weiter

Bitkom

Erst jedes zehnte Industrieunternehmen gegen Cybercrime versichert

Jedes zehnte Industrieunternehmen hat in Deutschland eine Versicherung gegen Hackerangriffe und andere IT-Risiken abgeschlossen. Für fast die Hälfte der befragten Unternehmen ist eine Cybercrime-Police aber aktuell kein Thema. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab zehn Mitarbeitern ergeben. weiter

ZIA

Frauen in Führungspositionen – 63 Prozent der Immobilienunternehmen erwarten steigende Bedeutung des Themas

83 Prozent der deutschen Immobilienunternehmen sind der Meinung, dass sich ein ausgeglichener Anteil an Frauen und Männern in Führungspositionen langfristig erfolgsfördernd auf ein Unternehmen auswirkt. Dies ist ein Ergebnis aus einer Umfrage zur aktuellen Situation von Frauen in der Immobilienbranche, die der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. und die Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) unter ihren Mitgliedsunternehmen und -verbänden durchgeführt haben. weiter

WV Stahl

Stabilisierung bei den Auftragseingängen – Lage strukturell unverändert schwierig

Die Stahlkonjunktur in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn stabilisiert: Die Auftragseingänge Walzstahl legten im ersten Quartal um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei kamen die stärksten Impulse aus dem Inland und den Ländern der Europäischen Union. Da zudem auch die Lieferungen rückläufig waren, hat sich auch der Auftragsbestand verbessert. weiter

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