BDI/vbw/Deloitte-Schriftenreihe zur Erbschaftsteuerreform, Ausgabe I

Der BDI, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte erstellen unter dem Titel „BDI/vbw/Deloitte – Schriftenreihe zur Erbschaftsteuerreform“ eine Schriftenreihe, die in verschiedenen Beiträgen kritische Analysen zu den bundesverfassungsgerichtlichen Vorgaben und koalitionsvertraglichen Anforderungen an das Erbschaftsteuergesetz in Deutschland vermitteln.

Für die familien- und eigentümergeführten Unternehmen haben die Entscheidung und die darauf aufbauenden steuerpolitischen Entwicklungen eine besondere Bedeutung. Das geltende Bewertungsrecht führt für diese Unternehmen regelmäßig zu einer Überbewertung. Daraus ergibt sich zwingend ein Verschonungsbedarf im erbschaftsteuerlichen Besteuerungsverfahren.

In der ersten Ausgabe der Schriftenreihe werden der Reformbedarf, die Leitlinien der Entscheidung und der gesetzgeberische Spielraum beleuchtet. Aufbauend auf der ausführlichen Analyse des Ausgangspunktes werden in den folgenden Beiträgen die Reformoptionen erläutert. Dabei wird sowohl auf die Frage einzugehen sein, warum eine Aufgriffsgrenze nicht an den Unternehmenswert knüpfen sollte, warum ein Rückgriff auf das Privatvermögen einen erheblichen Widerspruch zur Systematik des Erbschaftsteuerrechtes darstellt und warum die Definition des mittelständischen Unternehmens für eine zielgenaue Adressierung der Verschonungsregelungen unumgänglich ist. Neben der rechtlichen Grundlage wird auch der Koalitionsvertrag als die politische Basis heranzuziehen sein. Es gilt, die politischen Entscheidungen anhand dieser beiden Eckpfeiler zu messen und so die erbschaftsteuerliche Diskussion zu begleiten.

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