Innovationsindikator 2015

Deutschland behauptet sich im internationalen Innovationswettbewerb in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld und kann seine Position im Innovationsindikator in der direkten Verfolgergruppe festigen.

Andere Euro-Länder wie etwa Frankreich haben deutlich größere Probleme, den Anschluss an die Weltspitze zu halten. Zu den Stärken Deutschlands gehören Hightech-Exporte, technologiebasierte Neuerungen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Zudem gibt es hierzulande eine hohe Innovationsnachfrage und ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Produkten.

Die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems hat sich weiter verbessert, bleibt aber noch immer hinter derjenigen der Spitzengruppe zurück. Mit Blick auf die demografische Entwicklung stellt der Bedarf an hoch qualifiziertem Nachwuchs insbesondere im MINT-Bereich eine große Herausforderung für das Innovationssystem dar.

Neue Technologien und aktuelle politische Ziele wie die Digitale Agenda, Industrie 4.0 oder die Energiewende sind sowohl auf Expertinnen und Experten aus dem akademischen Bereich als auch hoch qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter angewiesen. Deutschlands Zukunftsanspruch muss der Aufstieg auf einen absoluten Spitzenplatz im Innovationswettbewerb sein. Einen Stillstand in den Bemühungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovation darf sich die Bundesrepublik nicht leisten.

Die Schweiz bleibt weiterhin Spitzenreiter im Innovationsindikator.

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