Wachstumsausblick Europa 03/2017

Aufschwung ohne Schwung. Reformkurs angesichts Unsicherheit fortsetzen

Die EU-Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Erwartungen der Europäischen Kommission um 1,8 Prozent wachsen, jene im Euroraum um 1,6 Prozent. Erstmals seit zehn Jahren dürfte das Bruttoinlandsprodukt in allen EU-Mitgliedstaaten zulegen, am stärksten in Rumänien und Irland. Nichtsdestotrotz benötigt der Euroraum dringend eine konsequente Reformpolitik. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit entwertet schnell und dauerhaft Know-how. Die rasche Deregulierung von Produkt- und Dienstleistungsmärkten würde Jobs schaffen, Preise betroffener Güter senken und die Ungleichheit verringern.