Für Unternehmen sind Investitionsförder- und -schutzverträge (IFV) sowie Investitionskapitel in Freihandelsabkommen ein wichtiges Instrument, um Direktinvestitionen im Ausland (ADI) gegen politische Risiken wie Enteignung, enteignungsgleiche Eingriffe und Diskriminierung abzusichern – wie z. B. im Falle Spanien, wo Subventionen für alternative Umwelttechnologien gestrichen wurden. © pedrosala/Fotolia

Treibstoff für Arbeitsplätze und Wohlstand

Deutsche Unternehmen erschließen mit ihren ausländischen Direktinvestitionen weltweit neue Absatzmärkte. Gleichzeitig investieren ausländische Unternehmen in den Standort Deutschland. Beides stärkt die deutsche Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und fördert den Wohlstand in Deutschland. Umso wichtiger ist ein umfassender Schutz dieser Investitionen. Wichtige Instrumente zum Schutz ausländischer Direktinvestitionen sind Investitionsförder- und -schutzverträge (IFV) sowie Investitionsgarantien.

IFV als effektiver Schutz für ausländische Direktinvestitionen

Investitionsförder- und -schutzverträge werden in der Globalisierung immer wichtiger

Investitionsförder- und -schutzverträge der EU

Investitionsförder- und -schutzverträge zwischen EU-Mitgliedstaaten

Reform des Investitionsschutzes in aufstrebenden Schwellenländern

Investitionsgarantien: Ein unverzichtbares Instrument für die deutsche Wirtschaft

Wachsender Protektionismus bei ausländischen Direktinvestitionen

Meldungen

Ausländische Direktinvestitionen

Investitionsschutz: Modernes Investitionsschutzkapitel im Freihandelsvertrag mit Vietnam

- Kaum ein außenwirtschaftliches Thema ist in den letzten Jahren so intensiv und kritisch diskutiert worden wie der völkerrechtliche Investitionsschutz. Mitte 2015 legte die EU-Kommission einen Vorschlag über einen reformierten Investitionsschutz in Handelsabkommen vor. Diese Reformideen haben... weiter
Ausländische Direktinvestitionen

Regierungspapier zur Neuregelung des Investitionsschutzes innerhalb der EU

- Rund die Hälfte der deutschen Auslandsinvestitionen liegt in EU-Mitgliedsländern. Viele dieser Investitionen genießen den Schutz durch Investitionsförder- und -schutzverträge (IFV). Die EU-Kommission beabsichtigt, diese Intra-EU-IFV zu kündigen. Im Mai wurden Pläne mehrerer EU-Staaten zur... weiter
Ausländische Direktinvestitionen

TPP bietet transpazifischen Investoren hohes Schutzniveau für Auslandsinvestitionen

- Anfang Oktober 2015 wurden die Verhandlungen zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP) abgeschlossen. TPP wird das größte plurilaterale Freihandels- und Investitionsabkommen der Welt sein. Der BDI hat das TPP-Investitionskapitel untersucht. Das BDI-Papier zeigt insbesondere Unterschiede zum Vorschlag... weiter
Ausländische Direktinvestitionen

BDI zum weltweiten Reformprozess des Investitionsschutzes

- Im Rahmen eines internationalen Expertentreffens der UNCTAD nahm der BDI in Genf zu den Entwicklungen der weltweiten Investitionspolitik Stellung. weiter
Ausländische Direktinvestitionen

EU-Handelsabkommen mit Kanada bekräftigt Regulierungshoheit der Staaten

- Am 29. Februar 2016 haben EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und ihre kanadische Amtskollegin Chrystia Freeland die rechtliche Überprüfung des CETA abgeschlossen und den finalen Vertragstext vorgelegt. Er enthält auch ein überarbeitetes Investitionskapitel. Der BDI hat eine Kurzbewertung... weiter
Ausländische Direktinvestitionen

BDI-Bewertung des Vorschlags der EU-Kommission zu einem reformierten Investitionsschutz in TTIP

- Im November 2015 übermittelte die Europäische Kommission den USA einen Verhandlungsvorschlag für das Investitionskapitel in TTIP. Viele Gestaltungsvorschläge sind zu begrüßen. Es gibt allerdings auch deutlichen Verbesserungsbedarf, auf den der BDI in seiner Bewertung aufmerksam macht. weiter