Konsum - das Ergebnis erfolgreichen Wirtschaftens.

Stark und flexibel für größtmögliche Vielfalt

Noch nie hatten die Menschen eine so große Auswahl an Produkten aus so vielen Ländern. Über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg floriert der internationale Handel an dem Deutschland in erheblichem Maße partizipiert. Über die Vergangenheit und die Zukunft des Welthandels.

 

Einen signifikanten Teil unseres Wohlstandes erwirtschaften wir über den Export. Dass Deutschland mit nur 80 Millionen Einwohnern das drittstärkste Exportland der Welt ist, spricht eine deutliche Sprache für die Leistungsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft, vor allem der Industrie, und so sind eben nicht nur wir diejenigen, die uns der Produkte und Dienstleistungen aus anderen Ländern bedienen, sondern „Made in Germany“ ist auf dem Weltmarkt nach wie vor eine starke und begehrte Marke.

Alle großen Weltregionen wie Asien-Pazifik mit China und Indien als rapide wachsende Mega-Märkte, Nord- und Südamerika, Russland und Zentralasien wie auch – trotz ernsthafter geopolitischer Krisen – die Wachstumsmärkte Nah- bzw. Mittelost und Afrika sind für die deutsche Industrie von großer Bedeutung. Keine von ihnen darf vernachlässigt werden.

Im Gegenteil: Durch die Fähigkeit der Wirtschaftsakteure, dynamisch und flexibel auf die Rahmenbedingungen ausländischer Märkte reagieren zu können, haben wir einen Vorteil gegenüber manchem internationalen Mitbewerber.

Deutsche Unternehmen haben gelernt, begleitet nicht zuletzt durch zahlreiche Initiativen des BDI, auf die Bedienung unterschiedlicher Märkte vorbereitet zu sein. Ob zum Beispiel durch horizontale, vertikale oder diagonale Diversifikation und damit auch durch tatsächlich neu(artig)e Produkte und Dienstleistungen, die für den jeweiligen Markt besonders passen: Die deutsche Industrie besitzt für alle diese Herausforderungen die erforderliche Stärke und ein hohes Maß an Innovationskraft.

In den genannten Märkten und jeweiligen Weltregionen ist die deutsche Industrie exzellent aufgestellt. Dank der über viele Jahre gewachsenen internationalen Netzwerke haben wir mitgeholfen, die Voraussetzungen für mehr Aufträge deutscher Firmen im Ausland zu schaffen. Der BDI stellt mit seiner Beteiligung am Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, am Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und an den Regionalinitiativen für die Regionen Lateinamerika, Nah- und Mittelost/Nordafrika und Subsahara-Afrika wirkungsvolle internationale Kontaktfelder bereit.

Deutschland ist und bleibt ein Industrieland und genau für dieses Ziel, die Industrie als Wachstumskern unserer Volkswirtschaft zu erhalten, wollen und werden wir auch in Zukunft voller Engagement, selbstbewusst, flexibel und stark auf den Auslandsmärkten zu Hause sein. Wir packen an, damit das so bleibt – für unseren Wohlstand von morgen.

Die Zukunftschancen der deutschen Exportwirtschaft sind gerade auch mit dem Blick nach vorn außerordentlich gut, denn nicht nur haben wir die Prinzipien und Spielregeln der überwiegend vorteilhaften Globalisierung verstanden, sondern auch unsere Partner weltweit orientieren sich bisweilen an uns.

Natürlich ist die Globalisierung keine Einbahnstraße. Ausländische Firmen, die sich in Deutschland niederlassen oder in die hierzulande bestehende Infrastruktur investieren, tragen ebenso zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei.

Globalisierung und international offene Märkte verstärken den Konkurrenzdruck, keine Frage, aber in der Abwägung der Vor- und Nachteile ist die zunehmende Ausweitung des weltweiten Marktplatzes ein Segen für Deutschland – mit Chancen für Verbraucher, für Beschäftigte und selbstverständlich für die Industrie-Unternehmen.

Bereits heute, aus einer unvergleichlich starken Position als Exportmacht, müssen wir die Weichen stellen für die Entwicklung der nächsten Jahre. Gelingt es uns, weiterhin zu den Vordenkern neuer Bewegungen zu gehören, werden wir besonders nachhaltig die Früchte dieser sorgfältigen Arbeit ernten können.

Begünstigt wird eine solche Arbeit durch bessere und zukunftssichere Abkommen zwischen Staaten und/oder Regionen, die sich ebenfalls zum Prinzip der Internationalisierung bekennen und diese fördern wollen. Eine Intensivierung solcher Abkommen fordert der BDI mit Nachdruck, dienen sie nicht nur der Sicherung und dem Werterhalt unseres eigenen Industriestandorts, sie können darüber hinaus Wegbereiter und Stützpfeiler planvoll gesicherten Wachstums und Wohlstandes in der ganzen Welt sein.

Ansprechpartner

  •  Friedolin  Strack

    Friedolin Strack

    Abteilungsleiter Internationale Märkte
    BDI e.V.

    +493020281423
    +493020282423
    F.Strack@bdi.eu


    Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zu Asien-Pazifik, Lateinamerika, Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika; APA-Koordinator; German Healthcare Partnership