Zinnerz, Coltan, Gold und Wolframit © Rob Lavinsky/wikipedia, Ra‘ike/wikipedia

Rohstoffabbau in Konfliktregionen

In zahlreichen Gebrauchsgegenständen, wie etwa einem Mikrochip, finden sich metallische Rohstoffe – darunter meist auch Wolfram, Tantal, Zinn und Gold. Diese gelten heute als „Konfliktrohstoffe“, weil sie in Regionen abgebaut werden, in denen seit vielen Jahren Krieg herrscht. Trocknet man den Handel der Konfliktparteien aus, so die Hoffnung, würde das auch die Konflikte eindämmen. An der Umsetzung aber scheiden sich die Geister.

EU-Entscheidung zum Handel von „Konfliktrohstoffen” rückt näher

Tief in afrikanischer Erde: Rohstoffabbau in Ruanda

Partizipation statt Boykott

Von der Mine zur Maus: So funktioniert die Rohstofflieferkette

Von winzigen Chips in Smartphone und Co. bis hin zu kompletten Haushaltsgeräten sind wir von einer komplexen Lieferkette abhängig. Diese beginnt beim Abbau von Grundstoffen wie Kupfer, Silizium, Erdöl oder seltenen Erden, geht über Rohstoffbörsen, Veredelungen und Zwischenhändler und endet nach mehreren Zwischenstationen in der Montage zum Endprodukt.