Auftakt von „Wunderbar together“: Das Deutschlandjahr in den USA wurde eröffnet

Lichtkunst zum Auftakt des Deutschlandjahres in den USA © wunderbartogether

BDI-Präsident Dieter Kempf © wunderbartogether

Am Tag der Deutschen Einheit eröffnete Außenminister Heiko Maas das Deutschlandjahr USA unter dem Motto „Wunderbar together – Germany and the U.S.“ auf dem jährlichen Empfang in der Residenz der deutschen Botschafterin Emily Haber in Washington D.C. Der Auftakt des Deutschlandjahres wurde mit einem einwöchigen Eröffnungsprogramm in Washington, Atlanta, Boston, Indianapolis und Los Angeles gefeiert.

„Wenn der Atlantik im politischen Sinne breiter wird, müssen wir mehr und stabilere Brücken bauen“, sagte Außenminister Heiko Maas bei der Eröffnung des Deutschlandjahres in den USA Anfang Oktober 2018. Mit dem Programm der Eröffnungswoche wurde damit bereits begonnen und eine Vorschau auf das gegeben, was von Oktober 2018 bis November 2019 mit mehr als 1.000 Veranstaltungen und rund 300 Projekten in allen 50 Bundessstaaten in den USA im Vordergrund steht: Die transatlantischen Beziehungen und der Dialog zwischen unseren Gesellschaften. Von einem Straßenfest in Atlanta, einer Oldtimer-Rallye in Indianapolis, Diskussionsrunden auf der German-American Conference in Harvard bis hin zu einer Breakdance-Einlage der „Flying Steps“ zu Kompositionen Johann Sebastian Bachs vor dem Lincoln Memorial in DC. Das Eröffnungsprogramm war so divers gestaltet wie „Wunderbar together“ insgesamt.

In einer Grußbotschaft aus dem Weltraum anlässlich des Auftakts von „Wunderbar together“ betonte Alexander Gerst, der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation, die Notwendigkeit der Kooperation bei der Lösung großer Herausforderungen: „Die starke Beziehung zwischen beiden Seiten des Atlantiks ist fundamental für erfolgreiche Kooperation − sei es auf der Erde oder im Weltraum.“

Insbesondere in der Handelspolitik stehen die transatlantischen Beziehungen vor neuen Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen in den USA sind komplexer geworden. Der US-Markt bleibt für die deutsche Industrie jedoch ein enorm wichtiger und attraktiver Standort. Die USA sind seit Jahren der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Produkte. Für die USA ist Deutschland der siebtgrößte Exportmarkt. Mit dem Deutschlandjahr soll auch diese Seite der deutsch-amerikanischen Beziehungen hervorgehoben werden. Deshalb reist eine PopUp Tour durch die USA und präsentiert mit Ausstellungen, Workshops und Kulturprogrammen Deutschland und die USA als innovative und kreative Partner. Deutsche Unternehmen laden hier über interaktive Ausstellungen und Hands-On Ansätze zum Dialog zu Themen wie Industrie 4.0, duale Berufsausbildung, Zukunft der Arbeit und Digitalisierung ein.

Deutsche Unternehmen sind in den USA Tag für Tag verlässlicher Partner, Arbeitgeber und Investoren: „Unsere Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und Aufstiegschancen, ermöglichen Bildung und Teilhabe quer durch alle US-Bundesstaaten“, so BDI-Präsident Dieter Kempf. Deutsche Unternehmen wollen im Rahmen der PopUp Tour mit Amerikanerinnen und Amerikanern vor Ort darüber sprechen und diskutieren, wie Deutschland und die USA durch Dialog, Austausch und Kooperation globalen Herausforderungen gemeinsam begegnen können und wo der Mehrwert darin liegt.