Innovationspartnerschaft Deutschland – Mexiko/Pazifik-Allianz

Mexiko und Deutschland sind durch zahlreiche Beziehungen eng miteinander verbunden. Dazu gehört auch die Innovationspartnerschaft Deutschland – Mexiko/Pazifik-Allianz. Das Verbandspartnerschaftsprojekt wird vom BDI in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) und dem Bund Katholischer Unternehmer (BKU) durchgeführt.

Partner in Mexiko sind die Wirtschaftsverbände Confederación Patronal de la República Mexicana (COPARMEX) und Unión Social de Empresarios de México (USEM); im Verlauf des Projektes kommen weitere Industrieverbände der Pazifik-Allianz (Chile, Kolumbien, Peru) hinzu. 2016 hat die Entwicklungsorganisation SEQUA das BMZ-finanzierte Projekt für drei Jahre verlängert.

Ziel der Innovationspartnerschaft ist es, die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung in Mexiko zu stärken. Dies gelingt vor allem durch effiziente politische und institutionelle Rahmenbedingungen, die Innovationen, nachhaltiges Unternehmertum und Mittelstandsentwicklung erleichtern. Gemeint sind damit, Transparenz, starke Institutionen sowie fairer Wettbewerb.

Diese Prinzipien sollen auch auf Ebene der Pazifik-Allianz übertragen und die wirtschaftliche Integration der Region unterstützt werden.

Gleichzeitig soll in mexikanischen Pilotregionen – wie Guanajuato, Jalisco, Aguascalientes und anderen – Technologie-Cluster in den Feldern Automobil, Informations- und Kommunikationstechnologie, Gesundheitswirtschaft und Umwelttechnologie auf- und ausgebaut werden. Diese Netzwerke unterstützen den Wissens- und Technologietransfer sowie Innovationen.

Hier ein paar Beispiele für konkrete Maßnahmen innerhalb des Projektes:

  • Weiterentwicklung der Auszeichnung für nachhaltiges Unternehmertum "Premio Lorenzo Servitje", die jährlich vergeben wird 
  • Aufbau einer Unternehmensplattform analog Econsense, dem Forum nachhaltiger Entwicklung der Deutschen Wirtschaft
  • Erarbeitung und Veröffentlichung von Studien/Positionspapieren zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für nachhaltiges Unternehmertum