Deutsche und kanadische Wirtschaft fordern rasche Ratifizierung von CETA

Anlässlich der bevorstehenden Reise des Bundeskanzlers und des Bundeswirtschaftsministers nach Kanada fordern Transatlantic Business Initiative (TBI), Business Council of Canada (BCC), Canadian Chamber of Commerce (CCC) und Canadian German Chamber of Industry and Commerce (CGCIC) die Ratifizierung des europäisch-kanadischen Wirtschafts- und Handelsabkommens CETA ohne weitere Änderungen oder Verzögerungen.

„Nach seiner vollständigen Umsetzung wird das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU (CETA) die wirtschaftliche Integration vertiefen und den Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Sicherheit bieten. Umso wichtiger ist es, dass alle EU-Mitgliedstaaten CETA mit seinem sehr wichtigen Investitionsschutzkapitel ohne weitere Änderungen oder Verzögerungen ratifizieren.

Halbleiter sind für den weltweiten ökologischen Wandel und für eine breite Palette intelligenter und energieeffizienter Technologien von wesentlicher Bedeutung. Um diesen Übergang zu unterstützen, sollten Kanada und die EU die Zusammenarbeit bei Halbleitern fördern.

Wasserstoff und seine Derivate werden eine entscheidende Rolle spielen, die Dekarbonisierung auf der ganzen Welt voranzubringen. Während die Märkte für erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff noch in den Kinderschuhen stecken, hat eine verstärkte deutsch-kanadische Zusammenarbeit das Potenzial, die Markteinführung von Wasserstoff in beiden Ländern zu beschleunigen und den internationalen Wasserstoffhandel zu unterstützen.“