
Chaos in der Glaskugel: Wie sich Unternehmen auf die Umwelt- und Klimarisken der Zukunft einstellen
Krieg und Handelskonflikte prägen das aktuelle Bewusstsein, auch in der Wirtschaft. Aber in der längerfristigen Perspektive bereiten Umwelt- und Klimarisiken den Unternehmenslenkern am meisten Sorgen (Global Risk Report 2025 des Word Economic Forums). Zu Recht, denn die Zunahme extremer Wetterereignisse durch den Klimawandel schreitet voran und bedeutet auch für Unternehmen eine dauerhaft erhöhte Risikoexponierung. Schon heute verursachen die Folgen des Klimawandels 18 Milliarden Euro (Copernicus-Bericht 2025) materielle Schäden. Und während die globalen Temperaturen immer weiter klettern, steigen auch die Kosten. Dabei ist klar: Die gezielte Vorbereitung auf das Unvermeidliche ist effektiver und effizienter als der Wiederaufbau von zerstörten Anlagen oder die spontane Verlagerung blockierter Lieferketten. Wie lassen sich Folgen des Klimawandels antizipieren, wenn es um konkrete Investitions- und Standortentscheidungen geht? Wie sieht eine Resilienzstrategie für eine Welt aus, die vom scheinbar Unvorhersehbaren geprägt wird? Wie lesen wir in einer Kristallkugel, in der Extremwetterereignisse toben?
Lars Regner
Head of Resilience Services, HDI
Daniel Rieger
Fachbereichsleiter Klima- und Umweltpolitik / Mitgleid der Geschäftsleitung, NABU
Natalie Rothausen
Group Lead Biodiversity, RWE
Katarin Wagner
Geschäftsführerin, econsense
Gesche Grützmacher
Leiterin Organisationseinheit Wasserversorgung, Berliner Wasserbetriebe