1. Verhandlungsrunde, 8. - 12. Juli 2013 in Washington D.C.

Worüber wurde verhandelt?

Der Schwerpunkt der Gespräche lag darauf, sich über den Verhandlungsprozess sowie über die Kapitel und die Architektur eines Abkommens zu verständigen. Darüber hinaus wurden die jeweiligen Prioritäten bei den Verhandlungsthemen ausgelotet.

Was kam dabei heraus?

  • Insgesamt wurden 24 Verhandlungsgruppen eingerichtet, u.a. für die Bereiche Marktzugang für industrielle und landwirtschaftliche Güter, öffentliche Auftragsvergabe, Investitionen und Investitionsschutz sowie regulatorische Zusammenarbeit. Die Verhandlungsgruppen mit den jeweiligen Verhandlungsführern können Sie für die U.S.-Seite abrufen. Als Verhandlungsführer wurden Ignacio García Bercero (EU-Kommission) und Dan Mullaney (USTR) bestimmt.
  • In der ersten Verhandlungsrunde wurden bereits die Herausforderungen im Bereich der regulatorischen Zusammenarbeit deutlich, die in den verschiedenen regulatorischen Systemen begründet sind. Beide Seiten betonten, dass das Abkommen sowohl horizontale Mechanismen für die regulatorische Zusammenarbeit als auch sektorspezifische Kapitel beinhalten müsse.

Wie wurden Interessenvertreter und Stakeholder eingebunden?

Im Vorfeld der Verhandlungen konnten Vertreter aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Wirtschaft und Nicht-Regierungsorganisationen ihre Forderungen und Prioritäten in Form von Stellungnahmen gegenüber den Verhandlungsteams auf beiden Seiten einbringen. Bis Mitte der Verhandlungswoche trafen sich die Unterhändler mit ungefähr 350 Interessenvertretern, die die Möglichkeit hatten, Fragen zu den Verhandlungen zu stellen und sich über den Verlauf der Verhandlungen zu informieren.

Die EU-Kommission veröffentlichte zudem unmittelbar nach der Verhandlungsrunde sechs Positionspapiere zu einzelnen Verhandlungsbereichen auf ihrer Homepage.