2. Verhandlungsrunde, 11. - 15. November 2013 in Brüssel

Worüber wurde verhandelt?

In der zweiten Verhandlungsrunde standen die Themen Investitionen, der Handel mit Dienstleistungen, die regulatorische Zusammenarbeit, technische Handelshemmnisse sowie Energie und Rohstoffe im Zentrum der Gespräche. An den Verhandlungen haben auch Vertreter von Regulierungsbehörden teilgenommen.

Was kam dabei heraus?

 

  • In den Bereichen Marktzugang für Investitionen und Investitionsschutz wurden die Ansätze auf EU- und U.S.-Seite in bisherigen Freihandels- und Investitionsschutzabkommen verglichen. Beide Seiten stellten klar, dass die regulatorische Autonomie der Vertragsparteien auch durch ein Investitionsschutzkapitel gewahrt werden müsse.
  • Mit Blick auf Dienstleistungen verglichen die EU und die USA ihrer jeweiligen Ansätze zu grenzüberschreitenden Dienstleistungen, darunter Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und elektronischem Handel. Sie legten auch ihre jeweiligen Marktzugangsinteressen in verschiedenen Dienstleistungssektoren dar. Ob Finanzdienstleistungen – wie von der EU gefordert – Teil des Abkommens werden, blieb weiterhin unklar.
  • Im Rahmen der regulatorischen Zusammenarbeit identifizierten beide Seiten Sektoren, die in den Verhandlungen Priorität haben sollten: Automobilindustrie, medizinische Geräte, Kosmetika, Pharmazeutika, Chemikalien, Pestizide und Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT).
  • Im Bereich Energie- und Rohstoffe wurde vor allem über gemeinsame Ansätze mit Blick auf Drittländer gesprochen.

 

 

Wie wurden Interessenvertreter und Stakeholder eingebunden?

Am Ende der Verhandlungswoche trafen sich die Verhandlungsführer mit über 350 Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Wirtschaft und Nicht-Regierungsorganisationen zu einem Austausch über Verlauf, Inhalt und Ziel der Verhandlungen.