Vorschlag der EU-Kommission zu Related Party Transactions

Erforderliche Harmonisierung oder unnötiger Systembruch?

Im April 2014 hat die EU-Kommission Änderungen an der geltenden Aktionärsrechte- und der Bilanzrichtlinie vorgeschlagen. Aus Sicht der deutschen Industrie ist der Regulierungsvorschlag zu den Related-Party-Transaktionen technisch unausgereift und in hohem Maße streitanfällig. Ob der Vorschlag in allen europäischen Jurisdiktionen zu Fortschritten bei der Corporate Governance führt, ist außerdem zweifelhaft. Da dies für Deutschland nicht der Fall ist, plädiert der BDI dafür, dass der Vorschlag das bewährte und ausgewogene deutsche konzernrechtliche Schutzinstrumentarium als äquivalente Regelung zulässt.