Samantha Cristoforetti

 Samantha  Cristoforetti

Samantha Cristoforetti

Kampfpilotin und Astronautin
ESA

Biographie


Samantha Cristoforetti erhielt 2001 ihr Diplom im Fach Maschinenbau an der Technischen Universität München. Danach ging sie zur italienischen Luftwaffe, studierte als Offiziersanwärterin an der Accademia Aeronautica und erwarb einen Bachelor in Luftfahrtwissenschaft an der Universität Neapel Federico II.

Nach ihrem Abschluss nahm sie am Euro-NATO Joint Jet Pilot Training Programm auf der Sheppard Air Force Base in den USA teil. Dort erhielt sie 2006 ihren Kampfpilotenschein. Nach ihrer Rückkehr nach Italien flog sie das Bodenangriffsflugzeug AM-X im 51. Kampfgeschwader, das in Istrana stationiert ist.

Im Mai 2009 wurde Cristoforetti als ESA-Astronautin ausgewählt. Im September 2009 wechselte sie zur ESA. Ihre Astronauten-Grundausbildung schloss sie im November 2010 ab. Daraufhin erhielt sie die Position der Reserveastronautin, in der sie ihre ersten Qualifikationen in den Bereichen Außenbordeinsätze und Robotik erwarb. Außerdem wurde sie als Flugingenieurin für die russischen Sojus-Raumschiffe zertifiziert. Im März 2012 wurde sie als Flugingenieurin und Besatzungsmitglied der Mission ISS-Expedition 42/43 ausgewählt, an Bord der Sojus TMA-15M zur Internationalen Raumstation ISS zu fliegen.
Am 23. November 2014 startete Cristoforetti vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus. Am 11. Juni 2015 kehrte sie nach 200 Tagen zur Erde zurück – so lange war vor ihr noch kein europäischer Astronaut im All.

Im Anschluss wurde Cristoforetti mit technischen und Management- Funktionen am Europäischen Astronautenzentrum EAC betraut. Cristoforetti ist darüber hinaus Mitglied einer Arbeitsgruppe, die gemeinsam mit chinesischen Experten mögliche Kooperationsformen für Astronauteneinsätze entwickelt.

  • - Uhr

    New Space – Wie sieht die Welt von morgen aus?

    onsite

    Raumfahrt wird zukünftig eine weitaus größere Rolle spielen: Das Rennen um Technologie-Transfers, Weltraumbahnhöfe und Missionen ist neu entbrannt. Denn Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und Industrie 4.0 basieren auf Innovationen, die im Weltall verankert oder für die Raumfahrt entwickelt wurden. Wer gewinnt den Wettbewerb?

    Anke Pagels-Kerp, Abteilungsleiterin Erforschung des Weltalls, DLR

    Thomas Jarzombek MdB, Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt

    Marco R. Fuchs, CEO Vorstandsvorsitzender, OHB SE

    Samantha Cristoforetti, Kampfpilotin und ESA-Astronautin (remote)

    Dr. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Präsidiums, BDI

Übersicht: TDI 2020