Afrika und Europa

Chance auf einen Neubeginn #AfricaEU

Die EU-Kommission hat Anfang des Jahres Schwerpunkte für eine neue EU-Afrika-Strategie vorgestellt, die beim nächsten EU-AU-Gipfel beschlossen werden soll. Das Cotonou-Abkommen läuft dieses Jahr aus. Deutschland hat am 1. Juli die EU-Präsidentschaft übernommen. Die nun anstehende Neugestaltung der europäisch-afrikanischen Beziehungen gewinnt durch die Auswirkungen der Corona-Krise, den Rückzug der USA aus Afrika und die „Masken-Diplomatie“ Chinas zusätzlich an Brisanz.

Wird es Europa und Afrika gelingen, aus alten Mustern auszubrechen und eine substanziell neue Partnerschaft zu begründen? Wie können innovative Ansätze einer grünen Wirtschaft und der Green Deal zu gemeinsamen Projekten von Europäern und Afrikanern werden? Welche neuen Chancen entstehen für deutsche Unternehmen, etwa im Bereich Wasserstoff? Welche Folgen hat die Corona-Krise für die europäisch-afrikanischen Beziehungen? Führt sie zu mehr Introspektion oder kann sie gar zu einem Neuanfang in den Beziehungen beitragen?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Abendveranstaltung, zu der die Deutsche Afrika Stiftung und der Bundesverband der Deutschen Industrie Sie herzlich einladen.

Die Veranstaltung wird Deutsch und Englisch simultan übersetzt.

Wir erwarten Beiträge u. a. von

  • Miguel Berger, Staatssekretär im Auswärtigen Amt
  • Jakkie Cilliers, Leiter African Futures and Innovation Project, Institute for Security Studies
  • Uschi Eid, Präsidentin, Deutsche Afrika Stiftung
  • Dieter Kempf, Präsident, Bundesverband der Deutschen Industrie
  • Horst Köhler, Bundespräsident a. D.
  • I. E. Mmasekgo Masire-Mwamba, Botschafterin der Republik Botsuana in Deutschland
  • Koen Vervaeke, Exekutivdirektor für Afrika des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD)
  • Hanna Tetteh, Leiterin des Büros der Vereinten Nationen bei der Afrikanischen Union
  • Jutta Urpilainen, Kommissarin für Internationale Partnerschaften, EU-Kommission