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Eingriffe nur mit Augenmaß

Die EU-Kommission vertritt die Auffassung, dass eine allgemeine Harmonisierung der unterschiedlichen Steuersysteme der Mitgliedstaaten nicht erforderlich ist. Die Mitgliedstaaten können so genau das Steuersystem wählen, welches ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Außerdem muss jede gemeinsame Aktion auf EU-Ebene im Steuerbereich den Prinzipien der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit Rechnung tragen. Das heißt, die EU-Ebene sollte erst dann tätig werden, wenn einzelstaatliche Aktionen zu keiner wirksamen Lösung führen konnten.

Öffentliches Country-by-Country-Reporting: Zweifel an der Rechtsgrundlage

Unternehmensbesteuerung: Abbau von Hemmnissen statt Verschärfung von Vorschriften

Hohe Rückforderung an Apple

Steuerliche Beihilfeverfahren: EU-Kommission hält die meisten Tax Rulings für unbedenklich

Offenlegung von sensiblen Unternehmensdaten ist mit erheblichen Risiken verbunden

Aktionsplan der EU-Kommission zur Unternehmensbesteuerung

Finanztransaktionssteuer

Die neue europäische Rechnungslegungsrichtlinie

Die neue europäische Berichtspflicht über nichtfinanzielle Informationen (CSR-Richtlinie)

Reform des europäischen Abschlussprüfersektors

Meldungen

Internationales Steuerrecht

Digitalsteuer: Ein Bärendienst für die digitale Transformation

- Deutschland sollte die Einführung einer Digitalsteuer nicht weiter unterstützen. Ein europäischer Alleingang sei kontraproduktiv, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang anlässlich des Treffens der EU-Wirtschafts- und Finanzminister. Die Verhandlungen müssten stattdessen auf internationaler... weiter
Internationales Steuerrecht

Digitalsteuer schadet bei der digitalen Transformation

- Vor der möglichen Einführung einer Digitalsteuer mahnt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Die deutsche Industrie, welche sich mitten im Prozess der digitalen Transformation befindet, würde mehr Schaden als Nutzen davon tragen. Deutschland solle das Vorhaben nicht weiter unterstützen. weiter
Ausländische Direktinvestitionen

Durch Abschottung ist nichts zu gewinnen

- Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDI, spricht im Interview mit der Rheinischen Post über chinesische Übernahmen, US-amerikanische Strafzölle und die wirtschaftliche Lage der Türkei. Eine international abgestimmte Lösung sei für die Digitalsteuer notwendig. Die einseitige EU-Maßnahme treffe vor... weiter
EU-Steuerrecht

Heißer Kopf und weiches Herz

- Der Brexit führt zu massiven Problemen im Unternehmenssteuerrecht, schätzt BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber in einem Gastkommentar für die Börsen-Zeitung. Es brauche eine angemessene Übergangsphase und keinesfalls dürfe emotionale Verärgerung über den Brexit die Verhandlungen leiten. weiter
EU-Steuerrecht

Keine Einigung zur Anti-Tax-Avoidance-Directive (ATAD)

- Der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union hat entgegen aller Erwartungen keine Entscheidung zur Anti-Tax-Avoidance-Directive (ATAD) gefunden. Mit der ATAD zielt die EU-Kommission auf eine Umsetzung der im Herbst 2015 beschlossenen OECD-Empfehlungen zum Umgang mit geplanter... weiter
EU-Steuerrecht

Country-by-Country-Reporting birgt Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen

- BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber äußert sich zum Entwurf der EU-Kommission anlässlich der Debatte des EU-Parlaments mit Vertretern von Rat und Kommission. weiter