Hauptsitz der OECD in Paris © Flickr/Patrick Janicek

Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) soll bis zum Ende des Jahres 2020 eine konsensfähige globale Lösung für die steuerlichen Herausforderungen der Digitalisierung der Wirtschaft erarbeiten. Die zweisäuligen Vorschläge sehen vor die Besteuerungsrechte an Unternehmensgewinnen neuzuverteilen (1. Säule) und eine globale effektive Mindestbesteuerung sicherzustellen (2. Säule). Die Vorschläge sind mit gravierenden Folgen für Deutschland und die Industrie verbunden.

Digitalsteuer oder globale Mindestbesteuerung – Durchbruch für eine weltweite Steuerreform?

Einstimmigkeit in Steuerfragen für zentrale Bereiche beibehalten

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Solarpark

Überarbeitung der Energiesteuerrichtlinie: CO2-neutrale Energieträger fördern

Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft erfordert globalen Konsens, der auch für Europa gilt

Meldungen

Internationales Steuerrecht

Bundesregierung muss Folgen der OECD-Vorschläge ernst nehmen

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Monika Wünnemann, Abteilungsleiterin Steuern und Finanzpolitik des BDI, äußert sich zu den OECD-Vorschlägen zur Besteuerung der Digitalisierung der Wirtschaft. Deutschen Unternehmen würden Wettbewerbsnachteile, Doppelbesteuerung und administrative Zusatzbelastungen drohen.

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Unternehmensteuern

Appell der deutschen Wirtschaft: Unternehmensteuern modernisieren

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In einer gemeinsamen Pressemitteilung von Bankenverband, BDA, BDI, BGA, DIHK, GDV, HDE und ZDH spricht die deutsche Wirtschaft den erheblichen Wettbewerbsdruck an, unter dem Unternehmen in Deutschland stehen. Die Bundesregierung müsse handeln, um die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

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Recht und Wettbewerb

Finanztransaktionssteuer wird Europa im globalen Wettbewerb nicht stärken

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In einer gemeinsamen Pressemitteilung warnen acht Wirtschaftsverbände vor der Einführung einer Finanztransaktionssteuer: Die FFT schade der Altersvorsorge und verursache Kollateralschäden in der gewerblichen Wirtschaft. Die Steuer könnte negative Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung haben.

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Unternehmensteuern

Steuerschätzung zeigt: Handlungsdruck nimmt zu

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Den internationalen Steuerwettbewerb darf die Bundesregierung nicht länger ignorieren, mahnt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang zum Auftakt der Steuerschätzung. Gerade weil sich die konjunkturellen Aussichten eintrüben dürften, müsse die Politik gegensteuern.

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Wirtschafts- und Industriepolitik

Deutsche Wirtschaft für weltoffenes Deutschland

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Die Wirtschaftsverbände BDI, BDA, DIHK, ZDH fordern in einer gemeinsamen Erklärung zum Münchener Spitzengespräch mehr Anstrengungen der Bundesregierung für einen besseren Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Unternehmensteuern

Digitalsteuer – nur OECD-weit

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Von einer Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft sei nahezu die gesamte deutsche Industrie betroffen, betont Monika Wünnemann, BDI-Abteilungsleiterin Steuern und Finanzpolitik. Notwendig sei ein Konsens der OECD-Länder, der nicht auf Kosten der Unternehmen ausgetragen wird.

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