Im Dialog: Wirtschaftsdelegation reist nach Jordanien

Geleitet von BDI-Vizepräsident Ulrich Grillo und BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber sondieren Wirtschaftsvertreter Kooperationsmöglichkeiten vor Ort in Jordanien. Interessierte Unternehmen können sich am Austausch im März 2017 beteiligen.

Beim Besuch in Jordanien zwischen dem 14. bis 17. März 2017 sind unter anderem Termine mit dem Minister für Planung und internationale Zusammenarbeit, Imad Fakhoury, dem Minister für Industrie und Handel, Ya’rub Al Qudah, und anderen geplant.

 

Im Oktober 2016 hielt Ihre Majestät Königin Rania Al Abdullah von Jordanien anlässlich des Tages der Deutschen Industrie eine viel beachtete Rede. Sie legte die Grundzüge der „The Jordanian Economic Response to the Syrian Refugee Crisis: Piloting a Holistic Approach“ eindrucksvoll dar.

 

Mit dem sogenannten „Jordan Compact“ sollen Unternehmen angesprochen werden mit dem Ziel, Jordanien und speziell die Wirtschaftskraft der syrischen Flüchtlinge in Wertschöpfungsketten insbesondere europäischer Unternehmen mit einzubeziehen. Hauptziel dabei ist die Verwandlung der syrischen Flüchtlingskrise in eine Chance zur Entwicklung des Landes, die neue Investitionen und jordanischen Unternehmen mit vereinfachten Ursprungsregeln die Erschließung der europäischen Märkte ermöglicht sowie Arbeitsplätze für Jordanier und syrische Flüchtlinge schafft.

 

Hochrangige Gespräche vor Ort sollen einen möglichst differenzierten Überblick über Projekte, Reformvorhaben und Geschäftsklima in Jordanien geben. Die Reise soll deutschen Unternehmensvertretern zudem die Möglichkeit bieten, auf hochrangiger Ebene über Chancen und aktuelle Herausforderungen im Jordanien-Geschäft zu diskutieren.

 

An einer Teilnahme interessierte Unternehmen können den BDI hier kontaktieren.