Kein gemeinsamer Weg: Die Europäische Union erlebt einen Rückfall in nationale Egoismen.

Ein gemeinschaftliches Europa meistert die Herausforderungen

Die Europäische Union ist in keinem guten Zustand. Die gemeinsame Währung steht unter Druck, wirtschaftliche Ungleichgewichte in den Mitgliedsländern sorgen für Unzufriedenheit und die Flüchtlingsbewegungen belasten die Beziehungen der Mitgliedsländer untereinander. Eine Rückbesinnung auf die Gemeinschaft ist nötig.

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Handlungsempfehlungen

#Wahl17: Empfehlungen | Europa

Sicherheit, Migration, Wachstum, Arbeitsplätze, Klimawandel, Ressourcenknappheit: All diese Herausforderungen haben eine internationale Dimension. Effiziente Lösungen können nur auf europäischer Ebene oder mit europäischem Engagement gefunden werden. Die Politik allein wird diese Aufgaben nicht bewältigen können. Sie braucht eine starke, global wettbewerbsfähige Wirtschaft.

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Wachstumsausblick Europa 03/2017

Die EU-Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Erwartungen der Europäischen Kommission um 1,8 Prozent wachsen, jene im Euroraum um 1,6 Prozent. Erstmals seit zehn Jahren dürfte das Bruttoinlandsprodukt in allen EU-Mitgliedstaaten zulegen, am stärksten in Rumänien und Irland. Nichtsdestotrotz benötigt der Euroraum dringend eine konsequente Reformpolitik. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit entwertet schnell und dauerhaft Know-how. Die rasche Deregulierung von Produkt- und Dienstleistungsmärkten würde Jobs schaffen, Preise betroffener Güter senken und die Ungleichheit verringern.