
Historisches Archiv des BDI
Geschichte bewahren, Entwicklungen nachvollziehen: Was hat die deutsche Industrie beschäftigt? Wie hat sich die Interessenvertretung verändert? Archivquellen zeigen, wie der BDI seit 1949 wirtschaftlichen Wandel begleitet und mitgestaltet hat, und sie verweisen auf seine Vorgängerorganisationen.
Im Historischen Archiv des BDI, dem BDI-Archiv, dokumentieren vielfältige Quellen die unmittelbare Arbeit der BDI-Geschäftsstelle. Die Bestände umfassen Gremienunterlagen, Positionspapiere oder Stellungnahmen des Verbandes ebenso wie Fotografien, Publikationen und ausgewählte Objekte. Sie zeigen die Rolle des Dachverbandes in nationalen, europäischen und internationalen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen und geben Einblicke in die Arbeitsweise des Verbandes. Auch zur Geschichte des Reichsverbandes der deutschen Industrie (RDI) sowie der Reichsgruppe Industrie zwischen 1919 und 1945 haben sich einzelne, wenn auch nur fragmentarische Unterlagen erhalten.
Damit bietet das BDI-Archiv vielfältige Anknüpfungspunkte für die Mitglieder, die Forschung und Interessierte. Fragen zu wirtschafts- und industriepolitischen Entwicklungen, zu Themenfeldern oder zu historischen Ereignissen der jüngeren und Zeitgeschichte, können hier an einzigartige Quellen gerichtet werden. Auch wenn zu einzelnen Unternehmen oder Verbänden keine eigenen Bestände überliefert werden, lassen sich in den Akten häufig Hinweise auf Zusammenhänge, Netzwerke und Entwicklungen finden.
Die freigegebenen Bestände können nach vorheriger Terminvereinbarung eingesehen werden. Im BDI-Archiv werden Interessierte unterstützt und bei der Recherche beraten.
Einblicke ins Historische Archiv

BDI-Hauptgeschäftsführer, Wilhelm Beutler, begrüßt Bundeswirtschaftsminister, Ludwig Erhard. BDI-Jahrestagung und Mitgliederversammlung am 15. Juni 1957 in Frankfurt a. M.
Ludwig Erhard, Bundesminister für Wirtschaft und Hans-Wilhelm Beutler, BDI-Hauptgeschäftsführer anlässlich der Kundgebung (Jahrestagung) und Mitgliederversammlung des BDI am 16. Mai 1957 in Frankfurt am Main. Daneben v.l. Franz Blücher, Vizekanzler und Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit; Fritz Berg, BDI-Präsident, Robert Pferdmenges, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken sowie am Bildrand ganz rechts Siegfried Balke, Bundesminister für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft.

Rede von Helmut Schmidt auf der BDI-Jahrestagung am 21. Mai 1974 in Köln
Helmut Schmidt als neu gewählter Bundeskanzler bei seiner Rede am 21. Mai 1974 auf der BDI-Jahrestagung, Hotel Inter-Continental, Köln. Rechts im Bild an der Festtafel vorne links, Hanns Martin Schleyer, Präsident des Arbeitgeberverbandes (BDA), ihm gegenüber Fritz Neef, BDI-Hauptgeschäftsführer.

Fritz Berg an Konrad Adenauer über die Gründung des Ausschusses für Wirtschaftsfragen. Kopie des Schreibens vom 30. November 1949 aus einer Handakte von Emil Schniewind, Referatsleiter bei der Hauptgeschäftsführung des BDI.
Susanne Witschaß-Beyer
