
Verbandsgeschichte
Die Geschichte des „Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.“ (BDI) beginnt 1949 in Köln. Der am 19. Oktober ursprünglich gegründete „Ausschuss für Wirtschaftsfragen der industriellen Verbände“ wurde nur wenige Wochen später in „BDI“ umbenannt. 32 Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften organisierten sich fortan im neuen Spitzenverband.
Peter Leibinger zum neuen BDI-Präsidenten gewählt
Peter Leibinger (57) wird neuer Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Nachdem ihn die Mitgliederversammlung des Verbands am Montag gewählt hat, tritt Leibinger am 1. Januar 2025 die Nachfolge von Siegfried Russwurm (61) an. Russwurm gibt der Satzung des Verbands folgend nach zwei Amtszeiten das Präsidentenamt ab und wird einer der Vizepräsidenten des BDI.
25 Jahre Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin
Drei Verbände, eine Mission – den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und zukunftsfähig machen. Seit einem Viertel Jahrhundert steht das Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin für Ursprung und Aufbruch, Orientierung und Halt, Erfahrung und Leidenschaft. Aber was das Haus direkt an der Spree wirklich ausmacht, sind die Menschen. Sie sind die treibende Kraft hinter den Ideen und deren Umsetzung.
Peter Leibinger als neuer BDI-Präsident vorgeschlagen
BDI-Präsident Siegfried Russwurm hat im Namen der Findungskommission Peter Leibinger (57), den Vorsitzenden des Aufsichts- und Verwaltungsrats der Trumpf SE + Co. KG., als seinen Nachfolger vorgeschlagen.
Die BDI-Präsidenten 1949 – 2024
Fritz Berg hatte die ersten zwei Jahrzehnte das Bild des konservativen, autoritären BDI-Präsidenten geprägt. Nach dem Ende seiner Amtszeit wandelte es sich: Unterschiedliche Persönlichkeiten mit verschiedener unternehmerischer Herkunft gestalteten nun das Amt aus und verstanden es als aktiven Part einer pluralistischen Gesellschaft, der im Austausch mit der Öffentlichkeit steht und durch den jeweiligen persönlichen Gestaltungswillen geprägt wird.
Die Hauptgeschäftsführer des BDI von 1949 bis 2022
Bereits im Gründungsjahr des BDI wurde die Geschäftsführung in der Satzung erstmalig zu einem Organ des Verbandes erhoben. Sie kann im Rahmen der ihr zugeschriebenen Kompetenzen entscheiden, mitbestimmen und haftbar gemacht werden. Die Geschäftsführung ist gegenüber der Mitgliederversammlung verpflichtet, Rechenschaft über ihre Tätigkeit abzulegen. Auf diese Weise wird die demokratische Führungsstruktur des BDI gestärkt.
Schlaglichter auf die Geschichte des BDI seit 1949
Die Geschichte des „Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.“ (BDI) beginnt 1949 in Köln. Der am 19. Oktober ursprünglich gegründete „Ausschuss für Wirtschaftsfragen der industriellen Verbände“ wurde nur wenige Wochen später in „BDI“ umbenannt. 32 Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften organisierten sich fortan im neuen Spitzenverband. Ihre Zahl wuchs in den folgenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich auf 40 (Stand 2023).
Vorgeschichte: die Zeit vor 1949
1949, Gründungsjahr des BDI, war keine Stunde null. Seine Gründer beriefen sich bei der Organisation, der Struktur und den Aufgaben des industriellen Dachverbandes in seinen Grundzügen auf das Vorbild aus der Weimarer Republik, den Reichsverband der Deutschen Industrie (RDI).
BDI international
Die Eröffnung des neuen Brüsseler BDI-Büros im Februar 2016 war vor allen Dingen eine große räumliche Veränderung. Die architektonische Gestaltung der Büroräume in der Rue Marie de Bourgogne repräsentiert mit seinen Glasfassaden und -wänden die Transparenz, die den Verband seit jeher in seinem internationalen Handeln ausmacht.
Historisches Archiv des BDI
Das historische Archiv ist das Langzeitgedächtnis des BDI. Im Archiv befinden sich auf gegenwärtig knapp 1.000 Regalmetern Dokumente aus der Geschichte des Spitzenverbandes der deutschen Industrie. Sie dokumentieren aus Sicht der Industrie vor allem den wirtschafts- und politikhistorischen Kontext auf nationaler und internationaler Ebene.








