Parlamentarischer Abend 2025

Über uns

Der Bundesverband der Deutschen Industrie

Wir arbeiten daran, dass Deutschland ein Industrieland, Exportland und Innovationsland bleibt. Dies gelingt nur auf Grundlage der sozialen Marktwirtschaft auf Basis von Markt, Unternehmertum, Wettbewerb, Handel und Privateigentum.

Deutschlands Volkswirtschaft basiert auf einem starken industriellen Kern. Der Erfolg sind tief gestaffelte industrielle Wertschöpfungsketten mit mehr als 100.000 großen, mittleren und kleineren Unternehmen aus allen Sparten des Verarbeitenden Gewerbes, die zusammen mehr als acht Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigen.

Industrieland

Die Herausforderungen, dass Deutschland Industrieland bleibt sind enorm – es geht um nicht weniger als unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wettbewerbsvorteile müssen stets aufs Neue an den Märkten erobert werden, Wettbewerbsnachteile ebenso stetig verringert werden – eine Daueraufgabe für Politik und Wirtschaft. In Zukunft wollen wir ein klimaneutrales Industrieland sein, das die Chancen der Digitalisierung besser nutzt und bei Genehmigungs- und Planungsverfahren schneller wird, damit unsere Unternehmerinnen und Unternehmer mehr Planungssicherheit bei ihren Entscheidungen haben.

Exportland

Wir brauchen einen modernen, nachhaltigen Freihandel, der den Menschen bei uns genauso wie in allen anderen Teilen der Welt dient. Als Europas größte Handelsnation müssen wir vorangehen, wenn ein souveränes Europa verantwortungsvolle, der Nachhaltigkeit verpflichtete Handels- und Investitionsabkommen anstrebt, die uns dem Ziel eines Level-Playing-Field nahebringen.

Innovationsland

Unsere Innovationsfähigkeit sichert unsere herausragende Position im internationalen Wettbewerb. Unser Blick ist auf Chancen und nicht auf Risiken gerichtet. Im Innovationsland Deutschland werden 70 Prozent der Innovationsleistung in den Unternehmen erbracht. Damit das so bleibt brauchen Unternehmen Freiraum und den richtigen Rahmen: Das ist neben Industrie 4.0, eine Verwaltung 4.0, die effizient, digital arbeitet.

Der Industriestandort Deutschland muss zu einem Zukunftsort werden,

  • der Planungs- und Investitionssicherheit für Unternehmen und Bürger schafft;
  • der Forschung und Innovation notwendige Freiräume lässt;
  • der die Herausforderungen des Klimawandels durch technologischen Erfindungsreichtum löst;
  • der Digitalisierung als Chance für Wertschöpfung und Wohlstand nutzt;
  • und der Europas Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit in einer globalen Welt stärkt.
Tanja Gönner: die neue BDI-Hauptgeschäftsführerin im Porträt

Zehn Jahre Entwicklungszusammenarbeit bei der GIZ, zuvor Sozial-, Umwelt- und Verkehrsministerin in Baden-Württemberg und Bundestagsabgeordnete: Tanja Gönner hat sich in ihrer Karriere schon in viele Themen eingefuchst. Wir haben nachgefragt: Was hat sie als Hauptgeschäftsführerin des BDI vor? Wie wichtig ist ihr der gesellschaftliche Dialog in der neuen Rolle als Wirtschaftslobbyistin? Und: spielt es eine Rolle, dass sie die erste Frau an der Spitze des BDI ist?

Unsere Mission

Für den Wohlstand Deutschlands spielt die Industrie eine herausragende Rolle. Knapp ein Viertel des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird von der deutschen Industrie erwirtschaftet. Zählt man die industrienahen Dienstleistungen hinzu, ist es sogar rund ein Drittel des BIP. Deutschland ist und bleibt ein Industrieland. Gemeinsam mit den industrienahen Dienstleistungen bildet die Industrie den Wachstumskern unserer Volkswirtschaft.

Unsere Gremienarbeit

Der BDI ist so vielfältig wie die deutsche Wirtschaft. Und doch spricht er mit einer Stimme. Die Meinungsbildung findet in einer Vielzahl von Ausschüssen, Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen statt. Insgesamt mehr als 1.000 sachkundige Frauen und Männer engagieren sich freiwillig in diesen Gremien. Sie kommen aus Unternehmen aller Größen und Branchen.

Dashbord der Industrie