Arbeitsschutz und Chemikalienpolitik – Rahmenbedingungen für sichere Arbeit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit
Der Schutz von Beschäftigten, Verbrauchern und Umwelt ist ein zentrales Anliegen der deutschen Industrie. Gleichzeitig sind sichere Produktionsprozesse sowie leistungsfähige Wertschöpfungsketten entscheidende Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Arbeitsschutz und Chemikalienpolitik leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag. Sie schaffen den regulatorischen Rahmen für den sicheren Umgang mit Stoffen und den Einsatz von Anlagen und Betriebsmitteln. Durch die Vorgaben sollen Unternehmen dabei unterstützt werden Risiken zu beherrschen und Innovationen verantwortungsvoll umzusetzen.
PFAS Restriction – BDI Contribution A to the SEAC-Consultation (main contribution)
The Committee for Socio-Economic Analysis (SEAC) of the European Chemicals Agency (ECHA) published its draft opinion on the restriction of per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) in March 2026. This was followed by a public consultation in which the Federation of German Industries (BDI) participated with the present submission. In its statement, the BDI comments on key aspects of the proposed restriction and outlines the socio-economic implications of a comprehensive PFAS ban.
PFAS-Beschränkungsverfahren
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat im August 2025 einen aktualisierten Vorschlag zur Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) veröffentlicht. Im Rahmen der Überarbeitung wurden weitere Sektoren und Anwendungen identifiziert und alternative Regulierungsoptionen bewertet. Auch wenn der überarbeitete Vorschlag zusätzliche Ausnahmen vorsieht, stellt dieser keinen grundlegenden Wendepunkt dar. In der BDI-Position wird der aktuelle Stand des Beschränkungsverfahrens bewertet und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt.