
Die Industrie in Deutschland hat von der internationalen Vernetzung der Märkte und der globalen Arbeitsteilung enorm profitiert. Aber die Pandemie, der von Russland initiierte Krieg in der Ukraine und das Streben der Weltmächte USA und Volksrepublik China nach einer ökonomischen Vormacht-stellung haben auch die Risiken und Abhängigkeiten der globalen Arbeitsteilung verdeutlicht. Die Herausforderung, Resilienz und Souveränität zu sichern, gilt sowohl auf einer industriepolitischen Ebene (national und europäisch) als auch für einzelne Unternehmen und Branchen.
Vor diesem Hintergrund hat das Netzwerk Zukunft der Industrie e.V. die Prognos AG damit beauftragt, beispielhaft einzelne für Resilienz und Sicherheit wichtige Wertschöpfungsketten der Mikroelektronik, der Windenergie, der Verteidigungsindustrie und der E-Mobilität zu untersuchen und Wege zur Identifikation der kritischen Stellen aufzuzeigen. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Prüfung industriepolitischer Handlungsinstrumente zur Bindung oder zum Aufbau von strategisch relevanten Produktionskapazitäten, zur Rohstoffförderung und -verarbeitung und zur Diversifizierung von Lieferketten.
Um die Ergebnisse der Studie zu präsentieren und mit Experten aus Industrie und Politik zu diskutieren, laden wir Sie am
10. April 2025 von 13:00–16:30 Uhr
in den Maschinenraum in der Zionskirchstraße 73a, 10119 Berlin ein.
Eine digitale Teilnahme ist über www.buendnis-zukunft-der-industrie.de möglich.
Frau Monika Jones wird die Veranstaltung moderieren.
