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Mit EU-Mercosur-Abkommen weltweiten Handel stärken

Mit der Einreichung der Beschlussvorlage für das EU-Mercosur-Abkommen durch die EU-Kommission an den Rat im September 2025 ist ein entscheidender Schritt getan. Nun müssen die Mitgliedsstaaten alles daransetzen, dass die Ratifizierung zügig gelingt. Das Abkommen würde einen Markt von mehr als 700 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern schaffen, eine der größten Handelszonen weltweit. Es eröffnet neue Chancen für Unternehmen, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und erleichtert den Zugang zu wichtigen Märkten und Rohstoffen. Zugleich setzt es ein klares Signal für Offenheit und fairen, regelbasierten Handel in Zeiten zunehmenden Protektionismus.

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01.07.2025

40. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage: Wichtiger Impulsgeber für EU-Mercosur-Abkommen

Auf der Konferenz vom 22. bis 24. September in Wolfsburg haben wir intensiv für den Abschluss des EU-Mercosur Handelsabkommen getrommelt. Alle Teilnehmenden waren sich über die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile einig, die das Abkommen in dieser Größenordnung mit sich bringt.

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09.12.2024

Langer Atem gefragt – Die Freihandelsabkommen der EU

Die Europäische Union verhandelt mit wichtigen und zukünftigen Partnerländern über Freihandelsabkommen (FTAs), unter anderem mit den Mercosur-Staaten, Indonesien und Indien. Neben der multilateralen Handelsliberalisierung unter dem Dach der Welthandelsorganisation (WTO) sind FTAs ein zentraler Baustein in der Handelsstrategie der EU. Ihre Aushandlung ist allerdings alles andere als trivial.

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10.09.2024

Die Nutzungsrate von EU-Freihandelsabkommen

Die Erschließung von Absatzmärkten durch den Abschluss neuer Freihandelsabkommen (FHA) ist von großer Bedeutung für die exportorientierte deutsche Industrie. Allerdings bringen solche Abkommen nur dann wirtschaftliche Vorteile, wenn die Unternehmen die dort garantierten Präferenzzölle auch wirklich nutzen. Dies ist nicht immer der Fall, da die Inanspruchnahme der Zollpräferenzen in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, Partnerländern und Sektoren sehr unterschiedlich ist.

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07.11.2022

Europäische Union und Vietnam unterzeichnen Freihandelsabkommen

Die EU und Vietnam haben Ende Juni 2019 in Hanoi ein Freihandels- und ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström nannte es das ambitionierteste Freihandelsabkommen der EU mit einem Entwicklungsland. Der BDI begrüßt das Abkommen als weiteren Schritt zum Ausbau der Handelsbeziehungen der EU mit der Region Südostasien.

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05.07.2019

EU und Mercosur: Starkes Signal für verlässliche Handelsregeln

Zur politischen Grundsatzeinigung über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mercosur Ende Juni 2019 äußert sich BDI-Präsident Dieter Kempf: „Der Abschluss hat eine kaum zu überschätzende strategische Dimension in einer zunehmend protektionistischen Welt.“

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03.07.2019

Aktionsplan Freihandelsabkommen für Nachhaltigkeit

Die Europäische Union setzt mit ihren Freihandelsabkommen auf hohe internationale Sozial- und Umweltstandards. Die Kommission hat zur besseren Durchsetzung der Nachhaltigkeitsbestimmungen einen Aktionsplan vorgelegt. Die Wirtschaft befürwortet diesen realistischen Ansatz, der die Erwartungen und Möglichkeiten der Partnerländer berücksichtigt.

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25.06.2019

Lokalisierungsanforderungen: Protektionismus durch die Hintertür?

Mit Lokalisierungsanforderungen möchten Regierungen die nationale Wirtschaft bevorzugen, lokale Investitionen fördern und Daten im Land halten. Allerdings verstoßen diese Maßnahmen teils gegen internationale Vereinbarungen im Rahmen der Welthandelsorganisation. Am Ende leiden unter solchen Wettbewerbsbeschränkungen Wirtschaft und Konsumenten.

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25.06.2019

Außenwirtschaftspolitik vor großen Herausforderungen

Deutschland ist ein Gewinner der Globalisierung. Die deutsche Industrie ist wie kaum eine andere auf offene und regelbasierte Märkte angewiesen. Die steigende Zahl von Handelskonflikten stellt die europäische Außenwirtschaftspolitik vor große Herausforderungen. Christian Diemer, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Außenwirtschaft, im Gespräch über die internationale Ausrichtung unserer Wirtschaft sowie die Wichtigkeit des globalen Ordnungsrahmens und neuer Freihandelsabkommen.

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19.06.2019

Bundestag sollte CETA zügig ratifizieren

Die EU und Kanada haben 2014 die Verhandlungen über ein umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen (Comprehensive Economic and Trade Agreement, CETA) offiziell abgeschlossen. Doch bis heute wird CETA noch nicht vollständig angewendet. Hierfür müssen Deutschland und weitere EU-Mitgliedstaaten das Abkommen noch ratifizieren. Union und SPD sollten den im Koalitionsvertrag festgehaltenen Verpflichtungen nachkommen und die Ratifizierung zügig vorantreiben.

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06.06.2019

Grenzüberschreitende Datenflüsse und EU-Handelsabkommen

Digitaler Protektionismus sorgt weltweit für Besorgnis in den Unternehmen. Staatliche Anforderungen, Daten lokal zu speichern oder zu verarbeiten, sowie übertriebene Auflagen und Beschränkungen für den internationalen Datentransfers greifen um sich. Aus Sicht des BDI müssen Freihandelsabkommen der EU dazu beitragen, ungerechtfertigte Eingriffe und Diskriminierung zu verhindern und effiziente Wirtschaftsabläufe zu sichern.

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27.06.2017

Gemischt oder nicht – CETA schnell umsetzen!

Europa muss seine Handlungsfähigkeit beweisen und CETA schnell umsetzen. Das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada wurde dem Europäischen Rat Anfang Juli übermittelt – nach heftigem Streit über Zuständigkeiten und Verfahren zwischen der EU-Kommission einerseits und einzelnen Mitgliedstaaten andererseits. Bevor die wesentlichen Teile der Übereinkunft vorläufig angewendet werden können, bedarf es auf europäischer Seite eines Ratsbeschlusses, der Unterzeichnung und der Zustimmung des EU-Parlaments.

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13.07.2016

TPP – das größte regionale Freihandelsabkommen?

Solange die Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) noch nicht abgeschlossen sind und TTIP nicht in Kraft ist, wird die Transpazifische Partnerschaft (TPP) das größte regionale Freihandelsabkommen weltweit sein. TPP setzt Europa unter Zugzwang.

Artikel
16.06.2016