BDI-Präsident Leibinger zu Besuch in den USA
Anfang April reiste BDI-Präsident Peter Leibinger in die USA, um das politische und gesellschaftliche Umfeld vor Ort besser zu verstehen. Er führte zahlreiche private und vertrauliche Gespräche und gewann dabei wertvolle Erkenntnisse – ein Reisebericht.
US-Zöllen: Suchen Schulterschluss mit amerikanischen Partnerverbänden
Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI und für internationale Themen zuständig, kommentiert die Ankündigung der US-Regierung von Zöllen gegen Mexiko, Kanada und China „Wir setzen darauf, dass Unternehmensvertreter in den USA ihren Einfluss auf die Regierung in Washington nutzen, um eine Eskalation der Handelskonflikte zu verhindern.“
Wo stehen die transatlantischen Beziehungen?
Die USA sind der bedeutendste Partner für Politik und Wirtschaft in Deutschland. Auch nach den Wahlen bleibt der US-Markt äußerst attraktiv für deutsche Unternehmen.
Transatlantische Zusammenarbeit: Ein Zwischenstand vom TTC
Der Trade and Technology Council (TTC) ist eines der wichtigsten transatlantischen Kooperationsforen zwischen den USA und der EU. Das vierte Treffen im Mai 2023 machte deutlich: Während der TTC im Bereich Technologie bereits einige Erfolge verbuchen konnte, lassen Handelserleichterungen noch größtenteils auf sich warten.
Der Inflation Reduction Act: Klimaschutz mit Haken
Mitte August 2022 unterzeichnete US-Präsident Joe Biden den Inflation Reduction Act of 2022 (IRA). Das Gesetz soll der hohen Inflation entgegenwirken und den Klimaschutz in den USA vorantreiben. In der EU hat das Gesetz Sorgen über die Zukunft des Investitionsstandorts Europa ausgelöst.
Aktuelle Handelsverhandlungen der USA – ein Überblick
Die Biden-Administration zeigt bisher keinen Appetit für die Verhandlung klassischer Freihandelsabkommen (FTAs). Sie verhandelt jedoch inzwischen eine Reihe an „Partnerschaften“, „Initiativen“ und „frameworks“.
Arbeitnehmer im Zentrum: Handelspolitik unter Joe Biden
Kaum ein Land hat das multilaterale Handelssystem so geprägt wie die USA. Mit seiner „America First”-Politik untergrub der 45. US-Präsident Donald Trump jedoch internationales Handelsrecht – mit erheblichen Kosten auch für die USA und ihre Verbündeten. Unter Joe Biden werden nun andere handelspolitische Prioritäten deutlich.
Welche Trends der Vorjahre setzen sich in der US-Handelspolitik fort?
Unter Joe Biden haben sich die Beziehungen zu wichtigen Verbündeten seit der Trump-Regierung wieder deutlich verbessert. Dennoch bleibt zu erkennen, dass einige Trends der Vorjahre in der US-amerikanischen Handelspolitik sich nachhaltig fortsetzen.
IRA ist Bewährungsprobe für die transatlantischen Beziehungen
Zur USA-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz äußert sich BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der auch Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) ist: „IRA ist eine Bewährungsprobe für die transatlantischen Beziehungen“
Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig
Auf seiner ersten Reise nach Washington spricht sich BDI-Präsident und Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) Siegfried Russwurm für einen noch engeren Schulterschluss mit den USA aus: „Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig.”
Industrie für schnelle Lösung des Handelskonflikts in der Luftfahrtbranche
Im Streit um Subventionen für den Flugzeugbau in den USA und der EU fordert die Industrie eine schnelle Verhandlungslösung und die Rücknahme von Sonderzöllen. Besonders in der Coronakrise leiden Unternehmen dies- und jenseits des Atlantiks unter Zöllen. Seit Oktober 2019 erheben die USA Vergeltungszölle auf europäische Produkte in- und außerhalb der Luftfahrtbranche.
EU-Vorstoß für einheitlichere Produktstandards mit den USA
Die USA und die Europäische Union verhandeln seit Frühjahr 2019 über Handelsabkommen zum Abbau von Industriegüterzöllen und zur gegenseitigen Anerkennung von Konformitätsbewertungen für technische Standards. Ende November 2019 veröffentlichte die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein Abkommen im Bereich Konformitätsbewertungen. Von einem solchen Abkommen würden beide Seiten profitieren.
USMCA: Freihandelsabkommen mit Abstrichen
Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) als „schlechtesten Deal aller Zeiten“ bezeichnet und mit einer Kündigung gedroht. Schließlich wurde doch noch über eine Neuauflage verhandelt: das U.S.-Mexico-Canada Agreement (USMCA). Das Abkommen wurde zu einer der handelspolitischen Topprioritäten des Präsidenten.
G20-Gipfel in Japan: Weitere Zolleskalation zwischen USA und China vorerst abgewendet
Am Rande des G20-Gipfels Ende Juni 2019 beschlossen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping eine Deeskalation im Handelskonflikt. Um eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern sowie den internationalen Partnern zu ermöglichen, ist ein Abkommen mit Substanz notwendig. Hierfür muss sich China zu strukturellen Reformen bekennen.
Deutsche Industrie in den USA: Unentbehrlicher Partner für Handel und Ausbildung
Die deutsche Industrie spielt eine Schlüsselrolle in den USA: Als Importeure, Investoren und Arbeitgeber prägen deutsche Unternehmen die US-amerikanische Wirtschaft. Bildung und Qualifizierung von Arbeitskräften sind daher wichtige Themen für die Partner auf beiden Seiten des Atlantiks. Eine BDI-Delegation informierte sich vor Ort über Chancen und Herausforderungen auf dem US-Markt.
BDI beteiligt sich an US-Konsultation zu Handelsdefiziten
Die US-Regierung unter Donald Trump hat sich kritisch gegenüber Ländern geäußert, mit denen die USA ein großes Handelsbilanzdefizit haben. Neben China und Mexiko liegt das Augenmerk der US-Regierung auch auf Deutschland.
Deutsche Unternehmen in den USA für offene Märkte
Die deutschen Unternehmen in den USA wünschen sich mehr Freihandel, Investitionen in Infrastruktur und Erleichterungen bei der Visavergabe. Die Representative of German Industry and Trade (RGIT) wird sich weiterhin für offene Märkte einsetzen, erklärt Daniel Andrich im Interview.
Mehr Risiken als Chancen: Die wirtschaftspolitische Agenda der neuen US-Regierung
Wenige Tage nach der Amtseinführung von Präsident Trump überstieg der US-Börsenindex Dow Jones erstmals die Marke von 20.000 Punkten. Die Aktienmärkte bewerten den Wahlausgang und die ersten politischen Maßnahmen somit positiv. Langfristig könnte der sich abzeichnende wirtschaftspolitische Kurs der Trump-Administration die Konjunktur aber auch dämpfen.
„America first“ – Was die Wahl Donald Trumps für die EU bedeutet
Der Republikaner Donald Trump wird das Amt des US-Präsidenten übernehmen. Bisher ist unklar, welche seiner Wahlversprechen er umsetzen wird. Durch die angekündigten Investitionen in die Infrastruktur könnten sich auch für deutsche Unternehmen im US-Markt kurzfristig Chancen ergeben. Sollte Trump jedoch seiner protektionistischen Rhetorik Taten folgen lassen, würde dies der europäischen Wirtschaft schaden.
„Die USA dürfen sich nicht von der Welt abwenden“
Bei der 10. Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt warb BDI-Präsident Ulrich Grillo im November dafür, dem wachsenden Populismus und der Tendenz hin zu Abschottung eine positive transatlantische Agenda entgegenzusetzen.