EU-Gebäuderichtlinie effizient und zügig umsetzen
Die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) entscheidet darüber, ob Deutschland Klimaschutz, Wirtschaftskraft und bezahlbares Wohnen erfolgreich miteinander verbinden kann. Das Papier zeigt, wie die Vorgaben effizient in nationales Recht übertragen werden können, welche Chancen für Innovation und Sanierung entstehen können und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um die Wachstumspotenziale der EPBD zu heben, ohne dabei unnötige Bürokratie zu schaffen.
Klimaschutz, Wachstum, Transformation – Wie kann es vorangehen bei Gebäuden?
Die neue Bundesregierung setzt sich für Fortschritte bei Gebäudesanierung und Wohnungsbau ein. Nachdem die ministeriellen Zuständigkeiten geklärt sind, stellt sich die Branche zentrale Fragen: beabsichtigen CDU/CSU und SPD, das „Heizungsgesetz“ zurückzunehmen, ohne eine erneute Polarisierung auszulösen? Wann werden die angekündigten Förderanpassungen umgesetzt? Wie gelingt die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie EPBD? Der BDI führt hierzu über die BDI-Initiative Energieeffiziente Gebäude einen breiten Stakeholder-Dialog.
Für mehr energetische Sanierung und mehr energieeffizienten Neubau
Die Gebäude in Deutschland sind für etwa 30 Prozent des Energieverbrauchs und rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ohne einen klimaneutralen Gebäudesektor kann Deutschland das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht erreichen. „Grüne Gebäude“ sind nicht nur entscheidend für die Klimaziele, sondern auch ein bedeutender Chancenmarkt für die deutsche Industrie. Dank starker Anbieter und großem heimischem Bedarf kann Deutschland eine führende Position einnehmen und wirtschaftliches Wachstum fördern – vorausgesetzt, die Politik stellt jetzt die richtigen Weichen.
Von den Klimaschutzzielen zur Umsetzung – Was ist bei Gebäuden jetzt gefordert?
Die Ziele sind klar formuliert – Aber wie bringen wir jetzt Tempo in Sanierung und Neubau? Bei der Veranstaltung „Von den Klimaschutzzielen zur Umsetzung – Was ist bei Gebäuden jetzt gefordert?“ Ende Juni diskutierten hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das Thema. Klar ist: Die technischen Lösungen sind verfügbar. Sie müssen zum Einsatz gebracht werden, um die Klimaschutzziele 2030 und 2045 zu erreichen. Zudem sollten die vielen „niedrig hängenden Früchte“ ergriffen werden, mit denen schnell kleine und große Fortschritte möglich sind.
CO2-Einsparpotenziale bei Nichtwohngebäuden mobilisieren
In Deutschland gibt es rund 1,9 Millionen Nichtwohngebäude, die einen Endenergieverbrauch von 330 Terawattstunde ausmachen. Über 60 Prozent der Gebäude wurden vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 errichtet. Entsprechend gibt es großes Energie- und CO2-Einsparpotenzial und es besteht Handlungsbedarf für die Bundesregierung.
Tempo erhöhen auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudesektor
Klimaneutralität im Gebäudesektor ist ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2045. Doch die CO2-Einsparung im Gebäudesektor kommt voran, aber viel zu langsam. Die Politik muss jetzt die nötigen Impulse für mehr energetische Sanierung und mehr energieeffizienten Neubau setzen.
Heizungsgesetz: Pragmatische Verfahrensweisen und Korrekturen bei der Förderung erforderlich
Den für Freitag erwarteten Bundestagsbeschluss zum Heizungsgesetz kommentiert Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Pragmatische Verfahrensweisen und Korrekturen bei der Förderung sind erforderlich.“
Heizungsgesetz: Einigung eröffnet Breite der Lösungen für klimaneutralen Gebäudesektor
Anlässlich der Einigung der Koalition zum Heizungsgesetz äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die Einigung der Koalition zur Überarbeitung des Heizungsgesetzes eröffnet die geforderte Breite der Lösungen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudesektor.“