Gewinne deutscher Investoren in China
In der Studie von Bertelsmann Stiftung, IW Köln, MERICS und BDI wird untersucht, ob und inwiefern Deutschland von Investitionen der deutschen Industrie in China profitiert. Der Studie zufolge sind die Gewinne aus den Investitionen deutscher Unternehmen in China und damit verbundene Abhängigkeiten kleiner als angenommen. Für Investitionen bleibt die EU der mit Abstand wichtigste Anker. Die Studie belegt aber auch, wie gut die Gewinnsituation im chinesischen Markt ist: Die deutschen Investitionen in China wurden zwischen 2019 und 2022 in der Summe ausschließlich durch Gewinne vor Ort finanziert.
Referentenentwurf zur Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG)
Erweiterung der staatlichen Eingriffsrechte für ausländische Direktinvestitionen
Der Welthandel – Treibende Kraft der Globalisierung
Eine Welt ohne Handel ist heute kaum noch vorstellbar. Bevor ein fertiges Produkt in den Regalen der Supermärkte landet, überschreiten mehrmals Zwischenprodukte nationale Grenzen. Produziert wird dort, wo Spezialwissen, Infrastruktur und Rohstoffe vorhanden sind. Die internationale Arbeitsteilung ist Grundpfeiler unseres Wohlstands, erfordert aber eine ständige Anpassung an immer neue Bedingungen.
Investitionsschutzabkommen und Investor-Staat-Schiedsverfahren
In dem vorliegenden Positionspapier skizziert die deutsche Industrie Reformempfehlungen für Investitionsförder- und -schutzverträge (IFV). Im diesem neuen Papier befasst sich der BDI mit den am häufigsten genannten Kritikpunkten zu Investitionsschutzabkommen und Investor-Staat-Schiedsverfahren und legt dar, warum IFV für die Industrie unverzichtbar sind. Keinesfalls sollten IFV und das System der Streitbeilegung durch Investor-Staat-Schiedsverfahren grundsätzlich in Frage gestellt werden.
Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland
In Deutschland hängen schon heute 2,6 Millionen Arbeitsplätze von ausländischen Direktinvestitionen ab. Die Bedeutung von Investoren aus Schwellenländern nimmt zu. Im Jahr 2000 gingen 19 Prozent der weltweiten Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländer, 2012 waren es bereits 58 Prozent. Damit Deutschland für ausländische Investitionen attraktiv bleibt, muss Investitionsfreiheit gewährleistet und die Offenheit der Märkte bewahrt werden.