Umsetzung der fünften EU-Geldwäscherichtlinie
Die Industrie unterstützt effektive Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Geschäfte mit hohem Geldwäscherisiko müssen identifiziert und erfasst werden. Für die übrigen Bereiche des Güterhandels muss jedoch unnötige Bürokratie vermieden werden. Das deutsche Geldwäschegesetz ist zur Schaffung einheitlicher Standards an die Systematik der EU-Vorgaben anzupassen.
Regierungsentwurf zum Geldwäschegesetz
Auch die deutsche Industrie begrüßt und unterstützt Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Um eine effektive Geldwäschebekämpfung zu ermöglichen, müssen die gesetzlichen Vorgaben aber risikoadäquat und praxisnah ausgestaltet sein. Dies wird aus Sicht des BDI in vielen Punkten vom Gesetzentwurf noch nicht erreicht.
Europas Konjunktur hält sich wacker
Die Wirtschaft der Europäischen Union dürfte im Jahr 2016 um 1,7 Prozent wachsen, und jene im Euroraum um 1,6 Prozent. Die Erholung am Arbeitsmarkt stützt den Privaten Konsum, der weiterhin größter Wachstumstreiber bleibt. Die Investitionen kommen nicht recht vom Fleck und liegen unter dem Vorkrisenschnitt. Auf Grund des stockenden Welthandels ist der Beitrag der Nettoexporte zum BIP-Wachstum sogar leicht negativ.
Wachstumsausblick Europa 02/2016
Europa trotzt den globalen Turbulenzen. Das Wachstum ist jedoch noch nicht selbsttragend.<br />Die Wirtschaft der Europäischen Union dürfte im Jahr 2016 um 1,9 Prozent wachsen und jene im Euroraum um 1,7 Prozent. Die weitere Entwicklung der Schwellenländer, die Migrationsströme nach Europa und geopolitische Konflikte stellen beträchtliche Prognoserisiken dar. Die Arbeitslosenrate dürfte von 9,5 Prozent in 2015 leicht auf 9,0 Prozent in diesem Jahr sinken. Die Geldpolitik der EZB bleibt weiterhin expansiv.