Bilanzierung von Treibhausgasemissionen von Verkehrsdienstleistungen
Die Europäische Kommission plant mit der CountEmissions EU eine einheitliche Methodik für die Berechnung von Treibhausgasemissionen im Güter- und den Personenverkehr zu implementieren. Der BDI begrüßt diese Initiative. Damit CountEmissions EU Transparenz für Verkehrsdienstleister und ihre Kunden schaffen kann, braucht es wirksame Anreize, Technologieoffenheit sowie eine europäische und weltweite Harmonisierung in einem freiwilligen System.
FuelEU Maritime: Kraftstoffe für eine nachhaltige Schifffahrt
Alternative Kraftstoffe und innovative Antriebe sind die zentralen Bausteine für die Dekarbonisierung der Seeschifffahrt. Der BDI unterstützt daher die Initiative FuelEU Maritime als technologieoffenen Ansatz für deren Markthochlauf. Die europäischen Gesetzgeber müssen dennoch nachjustieren: Die Verfügbarkeit alternativer Kraftstoffe und der Ausbau der Infrastruktur müssen gefördert werden, ohne EU-Unternehmen weiter einseitig zu belasten.
Wie Circular Economy das Klima schützt
Für die deutsche Industrie liegen Klimaschutz und Circular Economy in einer Hand. Dadurch entfalten sich zunehmend branchenübergreifend Potenziale für die Reduktion von Treibhausgasen. Warum es wichtig ist, für effektiven Klimaschutz Wertschöpfungskreisläufe unter die Lupe zu nehmen, erläutern die Experten Philipp Schlüter von TRIMET, Herwart Wilms von REMONDIS und Markus Steilemann von Covestro.
Klimapfade 2.0 – Ein Wirtschaftsprogramm für Klima und Zukunft
Mit dem Klimaschutzgesetz 2021 hat die Bundesregierung ihre bisher festgelegten Klimaschutzziele noch einmal deutlich verschärft und damit einen ehrgeizigen deutschen Beitrag zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels angekündigt. Die Studie „Klimapfade 2.0“ legt einen Vorschlag für ein Programm vor, das in allen Sektoren die Erreichung der Klimaschutzziele in 2030 ermöglichen würde und die wichtigsten Weichen in Richtung Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 stellt. Mehr als 150 Experten von BCG, dem BDI sowie aus rund 80 Unternehmen und Verbänden waren darin eingebunden.
8. Umweltaktionsprogramm
Die Europäische Kommission hat im Oktober 2020 den Entwurf eines 8. Umweltaktionsprogramms vorgelegt. In dem Aktionsprogramm werden prioritäre Umwelt- und Klimaziele formuliert. Eine wettbewerbsfähige Industrie mit innovativen technologischen Lösungen ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung und ein ökologisch, ökonomisch und sozial starkes Europa. Die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Industrie muss daher ebenso eine prioritäre Zielsetzung sein.
Rahmenbedingungen für die E-Fuels-Technologien
Die deutsche Industrie spricht sich für einen technologieneutralen und marktorientierten Ansatz zur Erreichung der Pariser Klimaziele aus. Vor dem Hintergrund der stärkeren CO2-Regulierung für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und künftig auch Lkw gilt es, jetzt die entscheidenden politischen Rahmenbedingungen für einen Markthochlauf von synthetischen Kraftstoffen – so genannten „e-fuels“ – zu setzen.