Europa wächst, aber ohne dringend nötige Reformen
Die EU-Wirtschaft wird dieses Jahr um rund zwei Prozent wachsen. Nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr ist damit der Konjunkturhöhepunkt überschritten. Auch wenn sich weiterhin moderates Wachstum abzeichnet, fehlt es an Reformen. Die Frage, welches Land aktuell Strukturreformen durchführe, stand deshalb im Fokus des Brüsseler Econ Jour Fixe, einem regelmäßigen Treffen von EU-Ökonomen der Verbände, Gewerkschaften, europäischen und internationalen Institutionen sowie Think Tanks.
Europäische öffentliche Güter forcieren
Von der Europäischen Union bereitgestellte öffentliche Güter unterliegen jeher einer hitzigen Debatte unter Ökonomen und Politikern, zuletzt wieder bei den Beratungen über den mehrjährigen Finanzrahmen. Auf dem siebten „Econ Jour Fix“-Meeting Ende April diskutierte der BDI mit jungen Ökonomen und unserem Gast Jakob von Weizsäcker, Mitglied des Euopäischen Parlaments, über dieses Thema.
Kommunikation und Kooperation – Erfolgsrezepte der Verbandsarbeit in Brüssel
Im Konzert der 28 Mitgliedstaaten in der EU spielt Deutschland trotz seiner Größe nur ein Instrument. Professionelle Interessenvertretung für die deutsche Wirtschaft erfordert daher eine perfekt koordinierte Zusammenarbeit. Wolfgang Eichert, BDI-Referent in Brüssel, berichtet über die Kooperation mit seiner BDA-Kollegin Séverine Féraud.