Deutsch-Australische Wasserstoffbrücke noch vor 2030 realisierbar
Die Untersuchungen von HySupply zeigen, dass der Import von erneuerbarem Wasserstoff aus Australien mittels verschiedener Optionen machbar ist. Dennoch gibt es einigen Hürden, die eine zeitnahe Realisierung der Lieferkette im notwendigen Maßstab erschweren. Der „Demand Side Action Plan“ zeigt, was jetzt insbesondere in Deutschland und der EU passieren muss, damit die deutsch-australische Wasserstoffbrücke noch vor 2030 realisiert werden kann.
Herausforderung globaler Wasserstoffmarkt – Länder haben unterschiedliche Ziele
Aus den Wasserstoffstrategien von Japan, Südkorea, Australien, Deutschland und der EU wird klar: Für den Erfolg von Wasserstoff ist internationale Kooperation wichtig. Die Herausforderung: Nicht alle Länder streben in erster Linie die Reduktion von CO2-Emissionen an, was zu unterschiedlichen Präferenzen bei der „Farbe“ des Wasserstoffs führt. Um diese Unterschiede zu überwinden, braucht es Transparenz auf dem globalen Wasserstoffmarkt.
Wege in die Energiezukunft
Energieforschung in Australien
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und dem BDI führte im Herbst 2019 eine hochrangige Delegationsreise mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft nach Australien. Durch die Erkenntnisse dieser und vorausgegangener Delegationsreisen wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die deutsche und europäische Energieforschungspolitik formuliert.