Industriebericht Dezember 2025
Der BDI rechnet mit einem Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um minus zwei Prozent (bisher - 0,5 %). In der Europäischen Union dürfte die Industrierezession bereits beendet sein, daher korrigiert der BDI seine Prognose nach oben und rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Industrieproduktion um ein Prozent (bisher - 1 %). Die deutschen Warenexporte dürften im Jahr 2025 nicht weiter sinken.
Industriebericht 01/2025
Der BDI rechnet im Jahr 2025 mit einem Rückgang der Industrieproduktion in Deutschland um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies wäre nach der um 4,8 Prozent gesunkenen Produktion im Jahr 2024 und den Rückgängen in den beiden Jahren zuvor der vierte Rückgang in Folge. Im EU-Vergleich hat sich die deutsche Industrie verglichen mit dem Jahr 2019 wesentlich schlechter entwickelt. Der weltweite Warenhandel wird nach Einschätzungen des BDI im Jahr 2025 um rund drei Prozent ansteigen (nach plus 3,5 Prozent im Jahr 2024).
Industriepolitik Dossier 04/2024
Quartalsbericht Deutschland IV/2023: Deutschlands Konjunkturmotor springt nicht an
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der realen Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Nach dem pandemiebedingten Einbruch des BIP im Jahr 2020 geraten die wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ins Stocken. Die deutsche Wirtschaft braucht lange, um sich von der Energie-Krise zu erholen. Auch die Industrieproduktion gerät immer mehr ins Stocken. Der hohe Auftragsbestand wurde langsam abgebaut, neue Aufträge bleiben aus.
Industriepolitik Dossier 04/2023
Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um ein Prozent. Der Auftragsvorlauf in der Industrie reicht noch weit bis in die zweite Jahreshälfte. Gleichzeitig lösen sich die Lieferengpässe langsam auf. Im Verarbeitenden Gewerbe der Europäischen Union war eine sehr heterogene Entwicklung zu beobachten. Während Pharmageschäft und Elektroindustrie gut laufen, fahren energieintensive Branchen ihre Kapazitäten runter.
Industriepolitik Dossier 11/20122
Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um vier Prozent. Die Warenexporte aus den Schwellenländern dürften dabei deutlich stärker steigen als die aus den entwickelten Volkswirtschaften. Dem noch immer hohen Auftragsbestand ist es zu verdanken, dass im laufenden Jahr die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe nicht sinkt. In der Europäischen Union setzt die Industrie mit einem Plus von zwei Prozent ihren Wachstumskurs im dritten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie fort.
Industriepolitik Dossier 11/2021
Die Corona-Pandemie hat weltweit einen Produktionsausfall in der Industrie im vergangenen Jahr von mehr als sieben Prozent verursacht. Dieser Verlust ist ein erheblicher Rückschlag. Die Industrieproduktion in Deutschland wird durch Lieferengpässe erheblich behindert. Die jüngste Entwicklung des internationalen Infektionsgeschehens erhöht die Risiken für die Industrieproduktion in diesem Winter massiv.
Industriepolitik Dossier 05/2021
Der BDI rechnet mit einer schnellen konjunkturellen Erholung in allen großen Volkswirtschaften. In Italien dürfte die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in diesem Jahr um zehn Prozent steigen, in Frankreich um sieben Prozent, in Spanien um sechs Prozent und in Deutschland um acht Prozent. Damit dürfte die längste, seit mehr als zwei Jahren anhaltende Rezession in der deutschen Industrie beendet sein.
Industriepolitik Dossier 11/2020
Die Corona-Pandemie hat eine scharfe Industrierezession ausgelöst und die Weltwirtschaft weiterhin fest im Griff. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr mit einem Produktionseinbruch in der deutschen Industrie von zehn und in den Industrieländern von sechs Prozent. Für die chinesische Produktion wird ein Plus von zwei Prozent erwartet. Im EU-internen Vergleich ist die Industrieproduktion der großen Volkswirtschaften überdurchschnittlich stark beeinträchtigt.
Für eine starke Industrie in der Pandemie
Der deutschen und europäischen Wirtschaft steht ein schwieriger Herbst bevor. Umso entscheidender wird es sein, dass Deutschland in der Lage ist, die anhaltende Pandemie ohne einen erneuten Lockdown zu meistern. Planungssicherheit und Vertrauen sind unerlässlich für diese Phase der Stabilisierung. Es gilt, die Resilienz der Wirtschaft mit gezielten Maßnahmen zu stärken und gleichzeitig den weiteren Umgang mit der Pandemie planvoll zu gestalten.
Industriepolitik Dossier 04/2019
Weltweit ist die Industrieproduktion im Jahr 2018 um insgesamt 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Welthandel hat um 3,3 Prozent zugenommen. Der BDI erwartet für das Jahr 2019 eine stagnierende Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Die deutschen Warenausfuhren dürften 2019 nur um 1,5 Prozent steigen.
Umweltgerechte Gestaltung von Lichtquellen
Der Entwurf der Europäischen Kommission vom November 2017 für eine Regelung mit Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Lichtquellen sieht vor, dass bereits ab September 2020 neue Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen gelten sollen und somit nur mit den Mindestanforderungen an die Stromeffizienz konforme Lösungen auf den Markt gebracht werden dürfen. Diese Frist erscheint für den Einsatz im industriellen Produktionsprozess in besonderen Fällen zu kurz.
Industriepolitik Dossier 11/2017
Die Industrieproduktion in Deutschland wird nach Einschätzung des BDI im Jahr 2017 um drei Prozent steigen. Die deutsche Industrie profitiert in großem Maße von der konjunkturellen Erholung in Europa und der Belebung des Welthandels. Die Industrieproduktion in der Europäischen Union (EU28) wird im Jahr 2017 nicht nur das vierte Jahr in Folge weiter steigen. Die zu erwartende Produktionssteigerung um drei Prozent wäre die stärkste seit sechs Jahren.
Industriepolitik Dossier 12/2016
Für das Jahr 2016 ist in Deutschland mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um ein halbes Prozent (plus 0,5 Prozent) zu rechnen. Ebenso dürfte die weltweite Industrieproduktion im Jahr 2016 um insgesamt 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Nach Einschätzungen der BDI-Mitgliedsverbände und vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Exportmärkte, rechnet der BDI damit, dass die deutschen Warenausfuhren im Jahr 2016 nur um rund ein Prozent zulegen werden.
Industriepolitik Dossier 11/2016
Das rückgängige Wachstum der Arbeitsproduktivität stellt Deutschland und zahlreiche weitere entwickelte Länder vor große Probleme. Die ungünstige demographische Entwicklung verschärft außerdem zunehmend den mittelfristigen Ausblick – der demographische Druck belastet unser Wirtschafts- und Sozialmodell und hat direkte Auswirkungen auf das Produktivitätswachstum. Die wirtschaftspolitische Agenda muss sich deshalb konsequent auf eine Steigerung der Produktivität fokussieren, um diese Herausforderungen zu meistern. Die Arbeitsproduktivität müsste bis 2060 jedoch jährlich um über zwei Prozent wachsen, um moderate Einkommenssteigerungen von einem Prozent pro Jahr zu erreichen. Das größte Potential besteht darin, Innovationen und Produktivitätsanstiege der Unternehmen an der technologischen Spitze auch ins Mittelfeld zu diffundieren.
Industriepolitik Dossier 05/2016
Wir erwarten 2016 einen Anstieg der Industrieproduktion in Deutschland um ein dreiviertel Prozent (plus 0,75 Prozent). Die weltweite Industrieproduktion war 2015 nur um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die geringe Nachfragedynamik dürfte sich bei nur geringfügigen Veränderungen des realen effektiven Außenwerts des Euro in diesem Jahr auch auf das Wachstum der Warenexporte in laufenden Preisen auswirken.
Industriepolitik Dossier 12/2015
Knapp zwei Drittel der weltweiten Industrieproduktion konzentrieren sich auf insgesamt neun Länder. Neben den USA findet etwas mehr als ein Drittel der weltweiten Industrieproduktion in den drei größten Industrieländern Asiens, China, Japan und Südkorea, statt. Der Globalisierungstrend der letzten zwei Dekaden hat zu einer deutlichen Ausweitung der Industrieproduktion in den Schwellenländern geführt, die sich bis zuletzt sehr dynamisch entwickelte. In Deutschland dürfte die Industrieproduktion trotz Wachstumsschwäche zur Jahresmitte in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen.