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Impulse für die europäische Handelspolitik – worauf kommt es jetzt an?

Die Präsidentin der Europäischen Kommission hat die Aufstellung der künftigen EU-Kommission bekanntgegeben. Die Zustimmung des Europäischen Parlaments vorausgesetzt, werden die Handelsthemen in die Hände eines europaerfahrenen Kommissars gelegt. Seine Aufgabe wird nicht einfach sein. Die EU steht aufgrund sich verändernder weltpolitischer Gegebenheiten vor strukturellen Herausforderungen, die Bewährtes auf den Prüfstand stellen und neue Denkansätze erfordern.

Artikel
24.09.2024

#PowerTalk: Empfehlung zu Handelsabkommen und Geopolitik

Wir befinden uns in Zeiten von zunehmenden geopolitischen Verwerfungen. Damit einher geht die wachsende Lokalisierung der Produktion. Wie kann die EU ihre Handelsbeziehungen diversifizieren und stärken? Welche neuen Initiativen und Strategien werden benötigt, um Handel und Investitionen zu fördern und die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands und der EU zu sichern? Warum ist es so wichtig eine neue Balance zwischen Nachhaltigkeitsanforderungen und strategischen Wirtschaftsinteressen zu finden und welche Rolle spielen Entwicklungs- und Schwellenländern dabei? Und welche Rolle spielt das multilaterale Handelssystem mit der WTO momentan noch?

Artikel
22.04.2024

Herausforderungen der WTO und Ideen für eine Reform

In diesen unsicheren Zeiten wäre eine reibungslos funktionierende Welthandelsorganisation (WTO) ein zentrales Instrument, um den freien und fairen Welthandel zu gewährleisten. Doch gegenwärtig ist die WTO eher von Stillstand und auseinanderdriftenden Interessen der Mitgliedsländer geprägt. Bis zur Ministerkonferenz Ende Februar 2024 in Abu Dhabi muss die Organisation daher einige der aktuellen Baustellen angehen.

Artikel
28.06.2023

WTO-Reform dringend geboten

Die Welthandelsorganisation (WTO) sorgt für einen regelbasierten Handel und eine strukturierte Beilegung von Handelskonflikten zwischen ihren 164 Mitgliedern. Durch Infragestellung des multilateralen Handelssystems, zunehmenden Protektionismus und stockenden Verhandlungen in Genf droht jedoch ein Verlust der Relevanz. Die WTO muss dringend reformiert werden, um Stillstand zu beenden sowie sich den aktuellen Herausforderungen des Welthandels anzupassen.

Veröffentlichung
03.12.2021

China in der Welthandelsorganisation

Mit dem Beitritt der Volksrepublik China zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2001 waren weltweit große Hoffnungen verbunden. So sollte die Einbindung des aufstrebenden Landes in die multilaterale Organisation als Katalysator für weitreichende Strukturreformen wirken und freies unternehmerisches Handeln in China fördern. Diese Hoffnungen wurden weitestgehend enttäuscht.

Artikel
13.09.2021

Das Safeguardinstrument

Veröffentlichung
18.12.2020

Factsheet: USA nach den Wahlen

Kurz nach Bekanntgabe des voraussichtlichen Siegers der US-Präsidentschaftswahl treiben Joe Biden und Kamala Harris den Übergang bis zur Amtseinführung bereits entschlossen voran. Ihre Prioritäten gelten der wirtschaftlichen Erholung und dem Kampf gegen Rassismus, gegen Covid-19 und gegen den Klimawandel. Dieses Factsheet analysiert den Wahlausgang und bietet Ausblick auf wichtige Entscheidungen in der jetzt anstehenden „Lame-Duck Periode“.

Veröffentlichung
12.11.2020

Internationale Datenströme

Veröffentlichung
06.11.2020

Länderbericht USA 2020

Die USA befinden sich an einem Scheideweg. Die Coronakrise hat die Wirtschaft in eine schwere Rezession gestürzt, das Haushaltsdefizit erreicht neue Rekorde und die Gesellschaft ist tief gespalten. In diese Zeit fällt die Wahl eines US-Präsidenten und damit eine Richtungsentscheidung für das transatlantische Verhältnis. Die deutsche Industrie ruft dazu auf, Konflikte beizulegen und die Pandemie in transatlantischer Zusammenarbeit zu überwinden.

Veröffentlichung
28.10.2020

Antidumpingmaßnahmen der Europäischen Union

Die Antidumpingmaßnahmen der EU sind ein wichtiges Instrument, um europäische Produzenten vor unfairem Wettbewerb aus dem Ausland zu schützen. Es muss sichergestellt werden, dass ihre Anwendung den Regeln der Welthandelsorganisation entspricht und das Unionsinteresse widerspiegelt. Viele Ergebnisse der jüngsten Reform werden von den meisten Wirtschaftsbeteiligten positiv gesehen. Vor einer erneuten Reform sollte aber eine Analyse der Effektivität vorgenommen werden, die Konsultationen mit der der Wirtschaft einschließt.

Veröffentlichung
23.07.2020

Carbon Border Adjustment

Veröffentlichung
18.05.2020

Länderbericht USA 2019

Die US-Wirtschaft ist weiterhin auf Wachstumskurs, die Konjunktur schwächt sich aber kontinuierlich ab. Der Handelskonflikt mit China prägt das unsichere Investitionsumfeld und wirkt sich negativ auf die Wachstumserwartungen aus. Ebenso steigen die Staatsschulden und das Haushaltsdefizit an. Die USA sollten den Multilateralismus stärken statt durch Alleingänge und Protektionismus zur Erosion der multilateralen Handelsregeln beizutragen.

Veröffentlichung
04.02.2020

Änderungen der Durchsetzungsverordnung der EU

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2019 die Änderungen der Durchsetzungsverordnung der EU vorgeschlagen, um handelspolitisch antworten zu können, solange die verbindliche WTO-Streitschlichtung blockiert ist. So soll die EU zum Beispiel Zollmaßnahmen einführen können, wenn ein Drittstaat sich in einem Handelskonflikt nicht auf ein Schlichtungsverfahren einlassen möchte. Der BDI hält den Vorschlag für grundsätzlich richtig.

Veröffentlichung
20.12.2019

EU-Maßnahmen im WTO-Streit um Boeing und Airbus

Seit Mitte Oktober 2019 erheben die USA Vergeltungszölle auf zahlreiche Waren aus der EU. Rechtliche Grundlage hierfür ist ein Streitschlichtungsurteil der Welthandelsorganisation (WTO) über europäische Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus. Die Zölle sind zwar WTO-konform, belasten aber das transatlantische Verhältnis deutlich und führen zu unnötigen Kosten für Konsumenten und Produzenten auf beiden Seiten des Atlantiks.

Veröffentlichung
17.12.2019

Einheitliche Schutzmaßmaßnahmen in europäischen Freihandelsabkommen

Bisher gab es keine einheitlichen Standards für Schutzmaßnahmen (Safeguards) in den Freihandelsabkommen der Europäischen Union. Um Unternehmen noch besser in eng definierten Ausnahmen temporär vor ausländischer Konkurrenz schützen zu können, um Ihnen Raum für Restrukturierungsmaßnahmen zu geben, will die EU dies jetzt ändern. Die deutsche Industrie begrüßt dieses Vorhaben.

Veröffentlichung
06.05.2019

Eine starke und souveräne EU

Die EU muss die Welthandelsordnung stärken und offene Märkte für Handel und Investitionen anstreben. Die Stärkung der Europäischen Union im Inneren wie im Äußeren muss Leitmotiv der Politik sein. Dabei kommt der Festigung der Wirtschaftskraft eine erhebliche Bedeutung zu, denn nur eine wirtschaftlich starke EU ist international durchsetzungsfähig. Zudem müssen auch die rasche Vollendung des Binnenmarkts sowie eine moderne Industriestrategie 2030 Priorität erhalten.

Veröffentlichung
06.09.2018

Eine neue Agenda für die transatlantischen Handelsbeziehungen

Die transatlantischen Beziehungen befinden sich in schwierigem Fahrwasser. Mit US-Präsident Donald Trumps Ankündigung von Autozöllen droht der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU zu eskalieren. Verstöße gegen das WTO-Recht, wie US-Zölle auf Stahl und Aluminium, müssen geahndet werden. Eine weltweite Zollspirale gefährdet Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Der BDI hat daher eine positive Agenda für die transatlantischen Handelsbeziehungen vorgelegt.

Veröffentlichung
11.07.2018

Für ein gestärktes und modernes Welthandelssystem

Die Einbindung in die Weltwirtschaft ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Erfolgsstrategien Deutschlands. Die Welthandelsorganisation (WTO) ist und bleibt dabei das Rückgrat des globalen Handelssystems. Die im Rahmen der WTO-Ministerkonferenz Ende 2015 in Nairobi verabschiedete gemeinsame Ministererklärung enthielt u.a. wichtige Entscheidungen zur Doha-Entwicklungsagenda. Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise in den Verhandlungen der DDA konnten sich die WTO-Mitglieder jedoch nicht einigen. Um die Bedeutung und den Nutzen der WTO für den Welthandel zu erhöhen, sollten laut BDI im Mittelpunkt der zukünftigen Gespräche u.a. umfassende Liberalisierungen des Güterhandels, die Eindämmung des schleichenden Protektionismus sowie die Kohärenz der Präferenzabkommen mit dem multilateralen Handelssystem stehen.

Veröffentlichung
01.05.2016