Wo stehen die transatlantischen Beziehungen?
Die USA sind der bedeutendste Partner für Politik und Wirtschaft in Deutschland. Auch nach den Wahlen bleibt der US-Markt äußerst attraktiv für deutsche Unternehmen.
Transatlantische Beziehungen: Kein Durchbruch beim EU-US-Gipfel
Für das vierte Quartal 2023 standen einige für die transatlantischen Beziehungen wichtige Termine auf der Tagesordnung: der EU-US-Gipfel im Oktober 2023 in Washington und das fünfte Treffen des Handels- und Technologierats (Trade and Technology Council, TTC), das für Anfang Dezember angedacht war. Doch schwierige Verhandlungen um Stahl und Aluminium sowie unterschiedliche Prioritäten in Bezug auf den TTC behindern den Fortschritt.
Transatlantische Zusammenarbeit: Ein Zwischenstand vom TTC
Der Trade and Technology Council (TTC) ist eines der wichtigsten transatlantischen Kooperationsforen zwischen den USA und der EU. Das vierte Treffen im Mai 2023 machte deutlich: Während der TTC im Bereich Technologie bereits einige Erfolge verbuchen konnte, lassen Handelserleichterungen noch größtenteils auf sich warten.
Der Inflation Reduction Act: Klimaschutz mit Haken
Mitte August 2022 unterzeichnete US-Präsident Joe Biden den Inflation Reduction Act of 2022 (IRA). Das Gesetz soll der hohen Inflation entgegenwirken und den Klimaschutz in den USA vorantreiben. In der EU hat das Gesetz Sorgen über die Zukunft des Investitionsstandorts Europa ausgelöst.
Europäischen Antwort auf den US Inflation Reduction Act
Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind von herausragender Bedeutung für die EU und Deutschland. Während der klimapolitische Vorstoß der USA in Form des Inflation Reduction Act grundsätzlich zu begrüßen ist, überschatten die Aspekte des Gesetzes, die europäische und andere ausländische Unternehmen benachteiligen, das Verhältnis zwischen der EU und den USA. Transatlantische Kooperation muss auch im Bereich des Klimaschutzes das Leitprinzip bleiben.
Arbeitnehmer im Zentrum: Handelspolitik unter Joe Biden
Kaum ein Land hat das multilaterale Handelssystem so geprägt wie die USA. Mit seiner „America First”-Politik untergrub der 45. US-Präsident Donald Trump jedoch internationales Handelsrecht – mit erheblichen Kosten auch für die USA und ihre Verbündeten. Unter Joe Biden werden nun andere handelspolitische Prioritäten deutlich.
IRA ist Bewährungsprobe für die transatlantischen Beziehungen
Zur USA-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz äußert sich BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der auch Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) ist: „IRA ist eine Bewährungsprobe für die transatlantischen Beziehungen“
Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig
Auf seiner ersten Reise nach Washington spricht sich BDI-Präsident und Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) Siegfried Russwurm für einen noch engeren Schulterschluss mit den USA aus: „Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig.”
Factsheet: USA nach den Wahlen
Kurz nach Bekanntgabe des voraussichtlichen Siegers der US-Präsidentschaftswahl treiben Joe Biden und Kamala Harris den Übergang bis zur Amtseinführung bereits entschlossen voran. Ihre Prioritäten gelten der wirtschaftlichen Erholung und dem Kampf gegen Rassismus, gegen Covid-19 und gegen den Klimawandel. Dieses Factsheet analysiert den Wahlausgang und bietet Ausblick auf wichtige Entscheidungen in der jetzt anstehenden „Lame-Duck Periode“.
PopUp Tour der deutschen Wirtschaft in den USA
Die Wunderbar Together PopUp Tour war das zentrale Projekt der Wirtschaft im Rahmen des Deutschlandjahres in den USA. Nach dem Auftakt in Chicago reiste die PopUp Tour über Atlanta nach St. Louis und schließlich nach Portland. Im Zentrum des Kultur- und Wirtschaftsprogramms standen Themen wie Nachhaltigkeit, Zukunft der Mobilität, Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie Zukunft der Arbeit.
Auftakt von „Wunderbar together“: Das Deutschlandjahr in den USA wurde eröffnet
Am Tag der Deutschen Einheit eröffnete Außenminister Heiko Maas das Deutschlandjahr USA unter dem Motto „Wunderbar together – Germany and the U.S.“ auf dem jährlichen Empfang in der Residenz der deutschen Botschafterin Emily Haber in Washington D.C. Der Auftakt des Deutschlandjahres wurde mit einem einwöchigen Eröffnungsprogramm in Washington, Atlanta, Boston, Indianapolis und Los Angeles gefeiert.
Eine neue Agenda für die transatlantischen Handelsbeziehungen
Die transatlantischen Beziehungen befinden sich in schwierigem Fahrwasser. Mit US-Präsident Donald Trumps Ankündigung von Autozöllen droht der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU zu eskalieren. Verstöße gegen das WTO-Recht, wie US-Zölle auf Stahl und Aluminium, müssen geahndet werden. Eine weltweite Zollspirale gefährdet Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Der BDI hat daher eine positive Agenda für die transatlantischen Handelsbeziehungen vorgelegt.
Deutsche Industrie in den USA: Unentbehrlicher Partner für Handel und Ausbildung
Die deutsche Industrie spielt eine Schlüsselrolle in den USA: Als Importeure, Investoren und Arbeitgeber prägen deutsche Unternehmen die US-amerikanische Wirtschaft. Bildung und Qualifizierung von Arbeitskräften sind daher wichtige Themen für die Partner auf beiden Seiten des Atlantiks. Eine BDI-Delegation informierte sich vor Ort über Chancen und Herausforderungen auf dem US-Markt.
„German business matters“ in den USA
Deutsche Unternehmen tragen seit Jahrzehnten nicht nur zum Wirtschaftswachstum und zu den Exporten der USA bei. Sie sind Job-Motor und Ausbilder zugleich. Das Deutschlandjahr „Wunderbar together“ bietet eine einzigartige Gelegenheit, die deutsche Wirtschaft in den USA als starken Partner für Investitionen und Jobs zu präsentieren, so Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI.g
BDI-Präsident Grillo zu politischen Gesprächen in Washington
BDI-Präsident Ulrich Grillo hat bei politischen Gesprächen in Washington Anfang Februar unter anderem die US-Handelsministerin Penny Pritzker, den stellvertretenden US-Handelsbeauftragten Dan Mullaney, den Präsidenten der U.S. Chamber of Commerce, Tom Donohue, sowie Kongressabgeordnete aus beiden Parteien getroffen.
Transatlantische Wirtschaftsintegration
Der Abbau von Handelshemmnissen im transatlantischen Verhältnis ist ein langjähriges Anliegen der deutschen Industrie. Der BDI setzt sich im Rahmen des Transatlantic Economic Council (TEC) für die Eliminierung nicht-tarifärer Handelshemmnisse und für eine enge regulatorische Zusammenarbeit ein. Der intensive transatlantische Dialog im Rahmen des TEC und anderen bilateralen Foren ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einem barrierefreien transatlantischen Markt.