WTO: Die multilaterale Handelsordnung wiederhergestellt?
Lange hat die Welthandelsorganisation (WTO) zusammen mit ihrer Vorgängerin, dem Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT), zur Marktöffnung und zur Schaffung fairer Regeln für den Handel zwischen den Mitgliedern beigetragen. Sie hat Wirtschaftswachstum und Wohlstand weltweit gefördert. Allerdings steht die multilaterale Handelsordnung kurz vor der anstehenden 13. Ministerkonferenz Ende Februar in Abu Dhabi unter starkem Druck. Was kommt als nächstes?
US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte
Anfang März 2018 beschloss US-Präsident Trump die Einführung von Zöllen auf Stahl und Aluminium. Untersuchungen des US-Wirtschaftsministeriums waren zu dem Ergebnis gekommen, dass Importe dieser Produkte die nationale Sicherheit bedrohen. Die Zölle traten Ende März 2018 in Kraft. Die EU ist bis Anfang Mai 2018 von den Zöllen ausgenommen. Inzwischen prüft die EU Schutzmaßnahmen und stellte einen Antrag bei der Welthandelsorganisation auf Konsultationen. Dies sind richtige Schritte.
EPAs: Entwicklung durch Handel?
Trotz Einigung zwischen der EU und den afrikanischen Regionen über die Inhalte der Economic Partnership Agreements (EPAs) unterzeichnen einige afrikanische Länder das Handelsabkommen nicht. Sie wollen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die EU lehnt dies allerdings ab. Im Interview spricht Afrika-Experte Helmut Asche darüber, wie das Problem gelöst werden kann.
Globalisierung in der Praxis: Ein deutscher Champion im Welthandel
Die deutschen Industrieunternehmen müssen sich täglich auf den Weltmärkten beweisen. Mathis Kuchejda ist Geschäftsführer des Mess- und Labortechnikherstellers SCHMIDT + HAENSCH GmbH & Co. und Vorstandsmitglied des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses. Er stand dem BDI für ein Interview zu den Herausforderungen der Globalisierung zur Verfügung.
Handels- und Wettbewerbsverzerrungen bei Rohstoffen
Gute Handelsbeziehungen und der Abbau von Handelshemmnissen im Rohstoffbereich sind maßgeblich für eine gesicherte Rohstoffversorgung. Für Deutschland als Industrieland und Hightech-Standort ist der sichere und diskriminierungsfreie Zugang zu Rohstoffen von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund plädiert der BDI u.a. für Fairness im internationalen Wettbewerb, transparente Rahmenbedingungen auf politischer Ebene und eine Wiederaufnahme der Gespräche im Rahmen der G7 und G20.