Nach der COP 29 in Baku: Resümee des BDI
Vom 11. bis 22. November fand in Baku, Aserbaidschan die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) statt, eine BDI-Delegation war vor Ort mit dabei. Bei vielen Akteuren wird diese COP wohl als eine der Schwierigeren in Erinnerung bleiben. Wie ordnet der BDI die zentralen Verhandlungsergebnisse ein?
Welche Fortschritte wird die COP in Baku für den internationalen Klimaschutz bringen?
Wird im November 2024 schlicht eine weitere UN-Klimakonferenz stattfinden, nach dem Motto „Hauptsache, wir haben wieder darüber gesprochen“ – oder werden wir nach 28 solch internationaler Treffen durch greifbare Fortschritte beim Klimaschutz überrascht? Der deutschen Industrie ist jedenfalls an konkreten Resultaten gelegen, die uns im Idealfall einem Level Playing Field näherbringen.
Große Erwartungen an die COP 28: Konkrete Maßnahmen und Finanzierung
Unter dem Motto „Unite. Act. Deliver“ beginnt am 30. November 2023 die 28. Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Der BDI wird als Stimme der deutschen Industrie vor Ort sein und eigene Veranstaltungen organisieren. Eine der zentralen Aufgaben des Gipfels ist es, die Ergebnisse des ersten Global Stocktake in verbindliche politische Beschlüsse umzuwandeln: Alle Länder müssen ambitionierte konkrete Maßnahmen ergreifen. Mit dem „Loss and Damage“-Fonds steht auch die Finanzierung im Fokus.
Klimaziele 2030 ohne Zwangsstillegungen von Kraftwerken erreichbar
Für eine erfolgreiche Energiewende müssen der Umbau des Energiesystems und der Ausbau der Netze Hand in Hand geschehen. Die BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland“, liefert für den Energiesektor wichtige Erkenntnisse: Er wird seinen Beitrag zur Reduktion leisten – auch schon bis 2030. Hierfür sind jedoch erhebliche Mehrinvestitionen notwendig. Gaskraftwerke könnten dann künftig die gesicherte Leistung bereitstellen.