
Zirkuläre Wertschöpfung: Wachstumstreiber oder Wunschbild?
Eine konsequent umgesetzte Circular Economy kann zu einem zentralen Hebel für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der deutschen Industrie werden. Die gemeinsame Studie des BDI und BCG (2026) zeigt: Bereits heute generieren zirkuläre Aktivitäten jährlich rund 60 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung - bis 2045 könnte sich dieser Beitrag auch innerhalb bestehender Industriestrukturen auf über 125 Mrd. Euro mehr als verdoppeln.
Trotz dieses Potenzials ist zirkuläre Wertschöpfung in vielen Unternehmen bislang nur punktuell etabliert. Volatile Preise für Primärrohstoffe, hohe Energie- und Arbeitskosten, regulatorische Komplexität sowie erhebliche Investitions- und Transformationsrisiken erschweren den Schritt von der Strategie zur Umsetzung.
Im Fokus steht daher die Frage: Wie gelingt der Brückenschlag zwischen den volkswirtschaftlichen Potenzialen der Circular Economy und betriebswirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodellen?
Antje von Brook, Leiterin Abteilung Kreislaufwirtschaft, Immissionsschutz und Chemikaliensicherheit, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Moderation:
Uta Pfeiffer, Co-Bereichsleiterin Energie, Mobilität und Umwelt, BDI
Antje von Broock
Jury Flickenschild
Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

Lukas Keidel
Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

