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Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen

Die deutsche Industrie will unter wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen ihr innovatives Potenzial zugunsten der Umwelt optimal nutzen. Hierfür brauchen die Unternehmen wettbewerbsstärkende Rahmenbedingungen, welche die Innovationsfreude und eine aussichtsreiche Positionierung im internationalen Wettbewerb fördern. Wir wollen im Dialog mit der Bundesregierung durch ein Zusammenwirken von Ökologie und Ökonomie günstige Rahmenbedingungen zum beiderseitigen Vorteil schaffen.

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25.09.2024

Wasser als industrieller Standortfaktor

50.000 Unternehmen nutzen Wasser, insbesondere zu Kühlzwecken und zur direkten Verwendung im Rahmen der Produktion. Das verarbeitende Gewerbe steht für rund 20 Prozent des Jahresbedarfs an Wasser in Deutschland, 46 Prozent davon entfallen auf die Energiewirtschaft, im Vergleich dazu entfallen elf Prozent auf private Haushalte. Wasserwirtschaftliche Weichenstellungen sind Wirtschafts- und Standortpolitik in einem. Zielkonflikte müssen daher klar ausformuliert und pragmatisch entschieden werden.

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27.05.2024

Anlagenbezogenen Gewässerschutz zügig überarbeiten

Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) regelt erstmals bundeseinheitlich den Schutz der Gewässer vor wassergefährdenden Stoffen. Die AwSV ist im August 2017 erstmals in Kraft getreten. Aufgrund des schwierigen und langwierigen Abstimmungsprozesses war schon zum Zeitpunkt der Verabschiedung bekannt, dass es nach einer ersten Erfahrung in der Praxis Klarstellungen und Berichtigungen verschiedener Regulierungen bedarf.

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14.03.2024

50 Jahre BDI-Umweltausschuss: Ringen um Ausgleich von Ökonomie und Ökologie

Für den BDI-Ausschuss Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit war 2022 ein besonderes Jahr. Ende Oktober 1972 wurde der BDI-Ausschuss für Umweltfragen und zwei Jahre später das Umweltbundesamt gegründet. Welchen Beitrag der BDI-Ausschuss in hochaktuellen Debatten rund um Fragen der deutschen und europäischen Umwelt-, Technik- und Nachhaltigkeitspolitik leistet, erklärt der Ausschussvorsitzende Andreas Theuer.

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17.01.2023

Wie die Europäische Kommission die Natur bezwingen will

Der EU-Aktionsplan „Towards a Zero Pollution Ambition for air, water and soil“ strebt null Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden an. Das „Null-Schadstoff-Ziel“ soll die grüne, digitale und wirtschaftliche Führungsrolle der Europäischen Union stärken. Bereits von Natur aus sind Schadstoffe in der Umwelt vorhanden und nicht jeder als Schadstoff eingestufte Stoff ist durch seine bloße Anwesenheit umwelt- und gesundheitsgefährdend.

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08.07.2021

Ersatzbaustoffe sinnvoll nutzen – Deponieraum schonen

Der Einsatz von Ersatzbaustoffen, wie Baggergut, Abbruchmaterial oder Stahlwerksschlacken in technische Bauwerke und die Verfüllung soll bundeseinheitlich geregelt werden. Es handelt sich dabei um über 200 Millionen Tonnen mineralischen Abfall – entspricht einem zehn Kilometer hoch aufgetürmten Fußballplatz – pro Jahr, der zu über 90 Prozent in Straßen, Deiche, Bahngleise und weiteren Bauwerken verwertet werden soll.

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18.04.2019

Überarbeitung der Wasserrahmenrichtlinie zwingend notwendig

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat sich als Instrument des europäischen Wasserrechts bewährt. Da jedoch 80 Prozent der Wasserkörper in Europa die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 nicht erreichen werden, müssen die Regularien der WRRL überarbeitet werden. Wenn wirtschaftliche und industrielle Aktivitäten möglich bleiben sollen, scheint eine Revision der Wasserrahmenrichtlinie unumgänglich.

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06.03.2019