Draghi Agenda: Is the EU on track in terms of innovation and investment?
With the Draghi Report, Europe’s productivity weakness moved to the center of the competitiveness debate. Two years later, the first signs of progress are visible, particularly in digitalization and the adoption of artificial intelligence. However, a broad-based turnaround in productivity, innovation, and investment has yet to materialize. The key challenge now is to translate announced reforms into tangible results for Europe’s competitiveness.
The Public Procurement Act: A New Direction for European Public Procurement
With the Public Procurement Act (PPA) presented on 9 September 2026, the European Commission is proposing the most far-reaching reform of European public procurement law in more than a decade. The objective is to make procurement procedures simpler and more digital while using public procurement more strategically as a tool to strengthen Europe’s competitiveness and economic security. From an industry perspective, the proposal offers significant opportunities but also raises questions regarding practical implementation and administrative burden.
European State Aid Law: New GBER needs to be fit for purpose
The General Block Exemption Regulation (GBER) is one of the most important instruments of European state aid law. It enables Member States to grant a wide range of aid measures directly without requiring prior approval from the European Commission. Since its entry into force in 2014, the GBER has been revised and expanded several times. The latest major amendment in 2023 created additional scope for investments in climate protection, industrial transformation, as well as research and innovation.
Forschung und Transfer als Motor für Deutschlands Industrie
Das Innovationsfreiheitsgesetz ist ein industriepolitisches Wettbewerbsinstrument zur schnelleren Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in industrielle Wertschöpfung, neue Unternehmen und technologische Souveränität Deutschlands. Viele Maßnahmen, die zur Entfesselung von Innovationshemmnissen führen, lassen sich bereits jetzt untergesetzlich regeln. In dem Papier beschreiben der BDI und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam welche Prioritäten die Bundesregierung für die Umsetzung setzen muss.
Stellungnahme zu den Technologie Roadmaps der HTAD
Durch die gezielte Förderung von Schlüsseltechnologien und zusätzliche Investitionen in fünf strategische Forschungsfelder will das BMFTR einen zentralen Beitrag leisten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung sowie technologische Souveränität Deutschlands und Europas durch Forschung und Innovation nachhaltig zu sichern und damit auch das Investitionsumfeld zu stärken.
Erfreulich ist, dass die Bundesregierung mit diesen ersten Roadmaps zentrale Technologien adressiert, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland von herausragender Bedeutung sind. Angesichts der kurzen Innovationszyklen sowie des scharfen internationalen Wettbewerbs ist es dabei erfolgskritisch, die Roadmaps laufend fortzuentwickeln, um dem technologischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Geschehen Rechnung zu tragen.
GWB-Novelle: Noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik
Zur 12. GWB-Novelle sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die GWB-Novelle ist noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik.”
BDI Position Paper on the Revision of the EU Merger Control Guidelines
BDI supports the Commission’s broader objective of aligning merger control more closely with Europe’s competitiveness, resilience and innovation goals and welcomes the more dynamic and forward-looking assessment of competition. However, certain amendments are necessary. While the draft rightly emphasises a more balanced assessment of potential harm and benefits resulting from a merger, the evidentiary requirements for demonstrating benefits remain significantly more demanding and the expanded theories of harm need to be accompanied by sufficient legal certainty and clear safeguards.
Gesundheit sichert Zukunft
Innovation, Wertschöpfung, Verteidigung: Die industrielle Gesundheitswirtschaft verbindet Versorgung im Alltag und Handlungsfähigkeit in Krisen. Als zentraler Pfeiler moderner Standortpolitik entscheidet ihre Stärkung über Resilienz, Wachstum und Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft.
Leitlinien für industriellen Transfer und die Transferinitiative F.A.S.T.
Unter „Transfer“ versteht die Industrie den Übergang von Forschungsergebnissen, technischem Wissen, wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Problemlösungsansätzen in skalierbare Dienstleistungen, Prozesse oder Produkte. Dieser Prozess, oft als „Translation“ bezeichnet, beschreibt die gezielte Überführung von Wissen oder Ideen in die praktische Anwendung. Am Ende dieses Transferprozesses steht die Innovation und damit das Erscheinen einer neuen Lösung oder eines neuartigen Produkts und dessen Anwendung auf dem Markt. Innovation ist dabei nicht als abgeschlossener Prozess zu verstehen, sondern als zyklisch und dynamisch. Der Transferbegriff schließt ausdrücklich auch das Ziel inkrementeller Veränderungen und Datentransfer innerhalb bestehender Systeme und Prozesse ein. Diese sind in der Förderarchitektur explizit zu berücksichtigen.