Für ein gestärktes und modernes Welthandelssystem
Die Einbindung in die Weltwirtschaft ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Erfolgsstrategien Deutschlands. Die Welthandelsorganisation (WTO) ist und bleibt dabei das Rückgrat des globalen Handelssystems. Die im Rahmen der WTO-Ministerkonferenz Ende 2015 in Nairobi verabschiedete gemeinsame Ministererklärung enthielt u.a. wichtige Entscheidungen zur Doha-Entwicklungsagenda. Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise in den Verhandlungen der DDA konnten sich die WTO-Mitglieder jedoch nicht einigen. Um die Bedeutung und den Nutzen der WTO für den Welthandel zu erhöhen, sollten laut BDI im Mittelpunkt der zukünftigen Gespräche u.a. umfassende Liberalisierungen des Güterhandels, die Eindämmung des schleichenden Protektionismus sowie die Kohärenz der Präferenzabkommen mit dem multilateralen Handelssystem stehen.
Das multilaterale Handelssystem stärken!
Im Rahmen der zehnten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation, muss die die Handlungsfähigkeit der WTO mit konkreten Vereinbarungen zur Doha-Runde unter Beweis gestellt werden. Das internationale Handelssystem muss, nach Meinung der deutschen Industrie, gestärkt und weiter entwickelt werden. Der BDI spricht sich deshalb für internationale Regeln aus, die die Handels- und Investitionsbedingungen entlang der globalen Wertschöpfungskette verbessern sowie für eine verstärkte Kohärenz zwischen plurilateralen Freihandelsabkommen und dem multilateralen Handelssystem der WTO.