Review CO2-Flottenregulierung Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
Die Nachfrage nach E-Mobilität bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die EU muss gegensteuern und Revisionen der CO2-Flottenregulierungen auf dieses Jahr vorziehen. Leitlinie muss sein, Strafzahlungen zu vermeiden, zusätzliche Belastungen abzuwenden und Investitionsmöglichkeiten nicht noch weiter einzuschränken. Technologieoffenheit ist als Grundprinzip zu verankern, das Flottenziel auf -90 Prozent ab 2035 anzupassen und Flexibilitäten einzuführen.
Implementierung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus
Im Oktober 2023 hat die Übergangsphase des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) begonnen. Die ersten Monate haben deutlich gezeigt, dass dringend Nachbesserungen nötig sind, etwa in Form einer höheren Bagatellgrenze und der längeren Verwendbarkeit von Standardwerten. Die EU-Kommission muss rasch ihren Informationsoutreach verstärkt und ein CBAM-Self Assessment Tool erstellt, um insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen.
Europäischer Pakt für die Wirtschaft
Zum Staatsbesuch des französischen Präsidenten in Deutschland fordern BDI, BDA und Medef kurz vor der Europawahl einen europäischen Pakt für Wirtschaft und Industrie. Deutschland und Frankreich sollten die Debatte in der EU gemeinsam starten.
Standort Europa stärken
Die EU muss sich in den nächsten fünf Jahren in einem Umfeld mit einem verschärften globalen Standortwettbewerb und zunehmenden geopolitischen Verwerfungen neu orientieren. Diese Neuaufstellung kann Europa nur mit einer politischen Agenda meistern, die wirtschaftliche Stärke als notwendige Voraussetzung für Resilienz, stabile Arbeitsmärkte und Sozialsysteme, und für eine gelungene Digitalisierung sowie Klima- und Umweltschutz begreift.
Zirkuläre Märkte für industrielle Wertschöpfung „Made in Europe“
Mit dem Green Deal der EU von 2019 bis 2024 wurde die zirkuläre Wertschöpfung politisch aufgewertet. Mit Blick auf die Jahre 2024 bis 2029 benennt die BDI-Initiative Circular Economy fünf zentrale Handlungsfelder, um den Rechtsrahmen kohärent zu gestalten und zirkuläre Geschäftsmodelle zu skalieren.
Circular Economy in Europa: Perspektiven in der EU und den Mitgliedstaaten
Vor den Europawahlen im Juni und zum Ende der Amtszeit der aktuellen Europäischen Kommission ist es Zeit, Bilanz über den European Green Deal zu ziehen, insbesondere über das von der Kommission mit großer Energie vorangetriebene Konzept einer zirkulären Wirtschaft – Circular Economy. Anlass genug für die europäische Industrie auf einem Workshop im Januar 2024 über die Perspektiven und Entwicklungen der Circular Economy in den Mitgliedstaaten und der EU zu diskutieren.
Net-Zero Industry Act – rüstet sich Europa so für die Energiewende?
Mit der Vorstellung des Net-Zero Industry Acts setzt die EU den Rahmen, der die industrielle Klimatransformation stärken und beschleunigen soll. Die EU-Kommission sieht die Verordnung sowohl als eine Reaktion auf die immensen Herausforderungen, die die Energiewende mit sich bringt, als auch als eine Antwort auf den Inflation Reduction Act der US-Regierung.
Eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie für Deutschland
Die Bundesregierung hat einen Dialogprozess zur Erarbeitung einer „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ (NKWS) gestartet, die den Weg in eine zirkuläre Wirtschaft in Deutschland ebnen soll. Mit Blick auf die ehrgeizigen nationalen und europäischen Klimaziele sowie weiterer Herausforderungen für die Industrie unterstützt der BDI die Ziele der NKWS und wird den Dialogprozess konstruktiv begleiten. Im Fokus: eine sinnvolle Ergänzung des EU-Aktionsplans Circular Economy von 2020.
BDI zum Net Zero Industry Act: Ehrgeizige Ziele wichtig, um Green Deal mit Leben zu füllen
Zur Präsentation des Net Zero Industry Act äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die ehrgeizigen Ziele des Netto-Null-Plans sind wichtig, um den Green Deal der EU-Kommission nun endlich auch industriepolitisch mit Leben zu erfüllen.“
Green-Deal-Industrieplan: Europa braucht klare Rahmenbedingungen
Mit Blick auf die Vorlage des Green-Deal-Industrieplans der Europäischen Kommission sagt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Europa braucht klare Rahmenbedingungen“
Zwischen europäischem Grünen Deal und einer Wirtschaft im Dienste der Menschen
Ende Februar 2022 hat die EU-Kommission einen Entwurf für eine Richtlinie für Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und zur Änderung der Richtlinie (EU) 2019/1937 vorgelegt. Für die europäischen Unternehmen ergeben sich aus den geplanten EU-Vorschriften weitreichende Pflichten, inklusive finanzieller Sanktionen im Falle von Verstößen sowie einer zivilrechtlichen Haftung für entstandene Schäden, die ihre globale Wettbewerbsfähigkeit deutlich gefährden.
Europa im Krisenmodus: Wie bewältigen wir Energiekrise und den Klimawandel?
Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine läuft Europa im Krisenmodus. Im ungewissen Jetzt müssen die richtigen Weichenstellungen für Generationen getroffen werden. Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise und einer Intensivierung der Investitionen in den Klimaschutz müssen dabei Hand in Hand gehen. Ob REPowerEU, Save Energy for a Safe Winter oder Fit-for-55: verlässliche Rahmenbedingungen bleiben das Gebot der Stunde.
Konferenz zur Zukunft Europas
Im 21. Jahrhundert stellt uns die Globalisierung vor immer neue politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Die deutsche Industrie unterstützt das Ziel der Konferenz zur Zukunft Europas, die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union (EU) zu stärken und sie zukunftsfähig zu machen. Er stellt die Kernforderungen für die Bereiche vor, in denen die Konferenz Impulse für die Weiterentwicklung der Europäischen Union geben sollen.
Reform der Energiesteuerrichtlinie im Rahmen des Green Deal
Zur Umsetzung der neuen Klimaziele hat die Europäische Kommission im Juli 2021 im Rahmen des „Green Deal“ das „Fit-for-55“-Klimamaßnahmenpaket vorgelegt, das auch einen Vorschlag für eine Neuausrichtung der EU-Energiesteuerrichtlinie („Energy Tax Directive“, ETD) enthält. Der BDI nimmt zu den wesentlichen Eckpunkten eine erste Bewertung vor. Zentrale Forderungen sind eine Reduzierung der Stromsteuer auf den Mindeststeuersatz und der Erhalt der Steuerbegünstigungstatbestände.
EU-Aktionsplan „Null-Schadstoff-Ziel für Luft, Wasser und Boden“
8. Umweltaktionsprogramm
Die Europäische Kommission hat im Oktober 2020 den Entwurf eines 8. Umweltaktionsprogramms vorgelegt. In dem Aktionsprogramm werden prioritäre Umwelt- und Klimaziele formuliert. Eine wettbewerbsfähige Industrie mit innovativen technologischen Lösungen ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung und ein ökologisch, ökonomisch und sozial starkes Europa. Die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Industrie muss daher ebenso eine prioritäre Zielsetzung sein.
Forward to the New: Eine klimaneutrale Industrie?
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mit dem „European Green Deal“ die Themen Klimaschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihres politischen Programms gerückt. „Für die deutsche Industrie ist Nachhaltigkeit schon lange Handlungsmaßstab. Bei den ‚grünen‘ Technologien sind wir bereits Weltspitze – und das seit Langem.