Innovationskraft stärken, wettbewerbsfähig bleiben
Europa steht an einem Scheideweg: Klimawandel, technologischer Wandel, geopolitische Konflikte und demografische Herausforderungen verändern unsere Gesellschaft und Wirtschaft tiefgreifend. Gleichzeitig wächst die Innovationslücke zu den USA und China immer weiter. In der Innovationsfähigkeit zeigt sich: Europa verliert an Dynamik. Das haben auch Mario Draghi und Manuel Heitor in ihren Berichten gezeigt und verdeutlicht: Damit Europa auch in Zukunft selbstbestimmt und wirtschaftlich stark bleibt, müssen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsförderung im Mittelpunkt der europäischen Wirtschaftsagenda stehen und mehr Geld in Forschung und Innovation investiert werden. Der BDI begrüßt, dass das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm und der europäische Wettbewerbsfähigkeitsfonds Europas Wettbewerbsfähigkeit besser stärken soll und legt die Prioritäten aus Sicht der deutschen Industrie dar.
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
Towards a Strong R&I Programme under the next Multiannual Financial Framework
The EU is continuously falling behind in global competition and the innovation gap is further increasing between Europe and its competitors, as highlighted by the Draghi and Heitor reports. In face of a changing international order and new geopolitical challenges, R&I play a fundamental role as a driving force for a self-determined and economically strong Europe. R&I must be at the heart of the European economic and technological agenda.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Referentenentwurf für ein Medizinforschungsgesetz
Der BDI begrüßt ausdrücklich das überfällige Ziel des Medizinforschungsgesetzes (MFG), die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Zulassung und Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten zu verbessern. Auch wenn der Referentenentwurf MFG gezielt Hürden angeht, die den Forschungs- und Studienstandort bremsen, reichen die geplanten Maßnahmen aus Sicht des BDI nicht aus, um den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfest aufzustellen.
Unternehmen maximal verunsichert: Verfassungskonforme Haushaltslösung muss schnell her
Die Unternehmen sind nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts maximal verunsichert. Es braucht schnell eine verfassungskonforme Lösung. Wegen der schwächelnden Konjunktur gehört alles, was Beschäftigung und Resilienz stärkt und die Transformation der Industrie vorantreibt, auf die Prioritätenliste. Ein einfaches Streichen von Fördermaßnahmen und Entlastungen für Unternehmen könnte eine Investitionskrise nach sich ziehen – und eine langanhaltende Stagnation oder Rezession. Vor allem für energieintensive Industrien wird es dann eng.
Standortwettbewerb in der industrielle Gesundheitswirtschaft spitzt sich zu
Viele Länder haben die strategische Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für einen resilienten und starken Produktions- und Innovationsstandort erkannt. Deutschland muss nachlegen, damit wir im internationalen Standortwettbewerb nicht untergehen.
Wachstumspotenziale in der industriellen Gesundheitswirtschaft
Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) großes Wachstumspotenzial für den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat er eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Wirtschafts- und Forschungsinstitute IGES (Initial Graphics Exchange Specification) und WifOR Standortfaktoren für die iGW analysieren.
Datenstrategie der Bundesregierung
Die Datenstrategie der Bundesregierung adressiert viele wichtige Aspekte, um den Umgang mit Daten für deutsche Industrieunternehmen zu verbessern. Der Erfolg der Strategie bemisst sich jetzt an der Umsetzung der Einzelmaßnahmen, damit mehr Rechtssicherheit und Investitionsanreize in die Datenwirtschaft erzeugt werden.
Digitalisierung im Gesundheitswesen: Eine bessere Versorgung für alle
Die digitale Transformation im Gesundheitswesen birgt großes Potenzial: für das medizinische Personal, die Gesundheitswirtschaft und allen voran für die Patientinnen und Patienten. Doch sie muss zügiger vorangehen.
Nationaler Aktionsplan für einen Europäischen Forschungsraum
Die Industrie befürwortet und unterstützt im Grundsatz den nationalen Aktionsplan. Dies ist die Chance für die Bundesregierung, die Industrieforschung stärker in den Fokus zu rücken und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas zu stärken. Um dem Aktionsplan noch mehr Schlagkraft zu verleihen, schlägt die Industrie einige Empfehlungen vor.
Verbesserung steuerlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen
Zum von Bundesfinanzminister Lindner vorgelegten Entwurf eines Wachstumschancengesetzes sagt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: Mit dem Gesetzespaket werden wichtige Themen zur Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland aufgegriffen.
EU Data Act darf nicht zum Boomerang der Datenökonomie werden
Anlässlich der Entschließung im Europäischen Parlament zum EU Data Act äußert sich Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der EU Data Act darf nicht zum Boomerang der Datenökonomie werden“
Zukunftsstrategie Forschung und Innovation: Für Umsetzung bleibt zu wenig Zeit
Die heute vom Bundeskabinett beschlossene „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ kommentiert Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Für die Umsetzung vor der nächsten Bundestagswahl bleibt zu wenig Zeit“
Vergleich und Erfahrungen US vs. EU Chips Act
Der US Chips Act und der European Chips Act haben sehr ähnliche Ziele – die Stärkung des heimischen Halbleitersektors. Die Wichtigkeit von Halbleitern als Fundament für eine erfolgreiche industrielle Zukunft wurde erkannt – ein Thema mit geopolitischer und strategischer Dimension. Ist der EU Chips Act jedoch im Vergleich zum US Chips Act in seiner Ausgestaltung stark genug, damit Europa als Industriestandort im internationalen Vergleich mithalten kann?
Forschungsdaten
Der Umfang von Forschungsdaten nimmt rasant zu. Die Nutzung von Forschungsdaten durch die Industrie bilden die Basis zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, dem Ausbau der Innovationskraft und des Wirtschaftswachstums sowie der Beschleunigung des wissenschaftlichen und industriellen Fortschritts. Damit diese Ziele erreicht werden können darf es keine Verpflichtung zum Teilen von Daten geben, sondern das Prinzip: „as open as possible, as closed as necessary“ gelten.
Aufbau eines Dateninstituts für Deutschland
Der BDI unterstützt den Aufbau des geplanten Dateninstituts für Deutschland, um die Mehrwerte einer verstärkten Datennutzung ins Zentrum der datenpolitischen Diskussion zu rücken. Strukturell sollte das Dateninstitut unabhängig und interdisziplinär ausgestaltet werden und sich auf übergreifende Themen der Datennutzung, insb. die rechtssichere Datenanonymisierung und eine effektive Open-Data-Implementierung, fokussieren.
BMBF-Entwurf der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation
Mit der "Zukunftsstrategie Forschung und Innovation" will die Bundesregierung die Innovationskraft Deutschlands stärken und die technologische Souveränität Europas sichern. Der BDI begrüßt die frühzeitige Einbindung der Stakeholder in die Entstehung und Ausgestaltung der Zukunftsstrategie. Auch verfolgt die Strategie einen weitgehend technologieoffenen Ansatz mit einer Vielzahl richtiger Ziele. Die Industrie muss eng eingebunden werden.
Ein Quantensprung für Europas Industrie
Vom Fortschritt im Bereich der Quantentechnologie profitieren nicht nur Wissenschaft und Forschung, sondern auch die Industrie. Sowohl Deutschland als auch Europa sind in der Grundlagenforschung dieser Schlüsseltechnologie gut aufgestellt. Die Europäische Union verfügt dadurch über eine vielversprechende Ausgangsposition, um zu einem führenden Standort für Quantentechnologien zu avancieren.