Industrial Accelerator Act needs clear Guidelines
Investment in industrial value creation is under pressure in Europe. With the Industrial Accelerator Act (IAA), the European Commission aims to strengthen resilience and support strategic industries. BDI welcomes this objective but calls for greater attention to competitiveness and investment conditions during implementation.
Die neue China-Realität: Warum Europa Ambivalenz aushalten und handeln muss
Das Verhältnis der deutschen Industrie zu China ist schon lange ambivalent. Gleichzeitig ist es seit Jahrzehnten in ständigem Wandel. Das betrifft auch die emotionale Beurteilung des Landes. China wird gleichzeitig von manchen als existenzielle Bedrohung und von anderen als fantastischer Innovationspartner gesehen. Deshalb lässt sich die Situation nur mit einem Schritt Abstand nüchtern und gelassen beurteilen.
Chips Act 2.0
The Chips Act 2.0 should be viewed as a tool for ensuring the competitiveness of European user industries. Expanding semiconductor capacity alone is not sufficient to achieve this. It is crucial to effectively combine industrial demand, private investment, rapid implementation, and market-based resilience. From the perspective of German industry, five points are central: legally secure access to ESTI, Strategic Project, and platform instruments, including for EU-based production sites with trustworthy partner country structures; an explicit focus on mature and specialty nodes, advanced packaging, and physical AI; reliable funding through the European Competitiveness Fund; structured industry participation in prioritization, pilot lines, demand accelerators, and project evaluation; and proportionate monitoring and crisis management obligations that do not create new barriers to investment.
Biotech Act I
The European Biotech Act I represents an important step towards strengthening Europe’s biotechnology and biomanufacturing ecosystem. This position paper outlines recommendations to reduce regulatory fragmentation, improve access to capital, and create innovation-friendly framework conditions that support competitiveness, resilience, and growth across the biotechnology and Life Sciences sector. It also highlights the importance of a broader Biotech Act II to unlock the full potential of biotechnology across the European economy.
Principles on Economic & Trade Policy
The German industry is presenting a new strategic policy paper for a growth-oriented economic and trade policy. In it, industry calls for a recalibration of economic policy that places growth and competitiveness back at the center. In addition to creating better framework conditions for businesses, this requires a more effective industrial policy and a foreign trade policy that combines openness with strategic safeguards.
Grundsatzpapier-Langfassung
Die deutsche Industrie legt ein neues Grundsatzpapier für eine wachstumsorientierte Wirtschafts- und Handelspolitik vor. Darin fordert sie eine wirtschaftspolitische Neujustierung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum rückt. Neben besseren Standortbedingungen braucht es dafür eine wirksamere Industriepolitik und eine Außenwirtschaftspolitik, die Offenheit mit strategischer Absicherung verbindet.
Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz
Artificial intelligence is intensifying existing cyber threats while also creating new opportunities for cyber defence. The BDI outlines how the EU Action Plan can effectively strengthen Europe’s cyber resilience. This requires robust AI, testing and security capabilities, practical implementation without additional regulation, a strong German AISI, and the mutual recognition of international cybersecurity standards.
The Public Procurement Act: A New Direction for European Public Procurement
With the Public Procurement Act (PPA) presented on 9 September 2026, the European Commission is proposing the most far-reaching reform of European public procurement law in more than a decade. The objective is to make procurement procedures simpler and more digital while using public procurement more strategically as a tool to strengthen Europe’s competitiveness and economic security. From an industry perspective, the proposal offers significant opportunities but also raises questions regarding practical implementation and administrative burden.
Gründung und Aufbau eines deutschen KI-Sicherheitsinstituts
Deutschland braucht eigene Spitzenkompetenzen für die Sicherheitsbewertung moderner KI. Das BDI-Positionspapier zeigt auf, warum ein nationales KI-Sicherheitsinstitut ein strategischer Baustein für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit ist und welche agilen Rahmenbedingungen es für den Erfolg benötigt.
State of the European Union Rede: EU muss Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz entschlossen stärken
BDI-Präsident Peter Leibinger zur State of the European Union Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Die EU muss Europas Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz entschlossen stärken."
Stellungnahme Referentenentwurf Gesetz zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG)
Die KrWG-Novelle ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Circular Economy. Positiv ist die stärkere Verankerung von Rohstoffsouveränität und -Versorgungssicherheit. Gleichzeitig sieht der BDI Nachbesserungsbedarf, etwa beim Recycling im Kontext der Abfallhierarchie, der öffentlichen Beschaffung und den Abfallvermeidungszielen. Positive Ansätze dürfen nicht durch zusätzliche administrative Anforderungen für Unternehmen konterkariert werden.
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts
Wirtschaftliche Sicherheit ist längst eine Frage der nationalen Sicherheit. Die Reform des BND-Gesetzes erkennt diese neue Realität an und stärkt den Schutz von Unternehmen, kritischen Technologien und Infrastrukturen. Entscheidend ist die praxisnahe Umsetzung: Sicherheitsrelevante Informationen müssen Unternehmen rechtzeitig, verständlich und mit klarem Handlungsbezug erreichen. Der Austausch zwischen Sicherheitsbehörden und Wirtschaft muss rechtssicher und verlässlich ausgestaltet werden.
Aktive Cyberabwehr: Regierungsentwurf
Deutschland ist Ziel zunehmender Cyberangriffe. Der BDI unterstützt daher eine stärkere Cyberresilienz und wirksame staatliche Abwehrmaßnahmen, fordert jedoch verhältnismäßige Befugnisse, enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Sensible Daten dürfen nur nach dem Need-to-know-Prinzip verarbeitet werden. Zudem sind realistische Fristen sowie angemessene Bußgelder und Haftungsregelungen notwendig.
BDI-Präsident Peter Leibinger: Ein Zukunftsplan für ein resilientes und wettbewerbsfähiges Deutschland
Die Industrie steht unter starkem Druck, doch ihre Basis ist noch intakt. Damit wir diese Krise bewältigen können, brauchen wir Richtung, Tempo und ein klares Zielbild für den Standort. Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam handeln, um Hemmnisse abzubauen, Investitionen zu stärken und Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Die Rede des BDI-Präsidenten auf dem TDI 2026.
AI Act Omnibus: AI as a building block for sovereignty, resilience and competitiveness
On 7 May 2026, the European Commission, the Council and the European Parliament reached agreement on an Omnibus package for the AI Act. The debate around the AI Act goes beyond regulatory fine-tuning. At its core, it is about Europe’s ability to translate AI technologies into industrial applications – and in doing so, to strengthen value creation, resilience and technological sovereignty in a sustainable way. In an increasingly competitive global environment, it is crucial for Europe to combine ambitious regulatory objectives with a strong industrial base. The BDI is committed to ensuring that companies in Germany and across Europe can not only develop AI technologies, but also scale and deploy them widely in industrial contexts.
Umfrage von Allensbach und BDI: Unternehmen investieren in Resilienz – strukturelle Risiken bleiben
Die deutsche Industrie steigert angesichts geopolitischer Spannungen und struktureller Veränderungen ihre Resilienz. Das gilt für das Risikobewusstsein ebenso wie für konkrete Maßnahmen. In einer Befragung gaben 77 Prozent der Unternehmen an, bereits eine eigene Strategie zu haben, um ihre wirtschaftliche Resilienz zu stärken, weitere 16 Prozent bereiten eine solche vor. Gleichzeitig schätzen mehr als acht von zehn Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit als hoch ein. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Entscheider in 154 Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit mindestens 500 Mitarbeitern oder 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland befragt.
Resilience requires a strategy—not just individual measures
Companies are already investing heavily in their own resilience. However, many risks cannot be managed at the operational level alone. A recent Allensbach study commissioned by the BDI shows that, from the perspective of many companies, there is a lack of a clear vision of what a resilient business location should look like, as well as a lack of an overarching strategy for achieving it. What is needed are clear goals, better framework conditions, and a government that steps in where companies reach their limits.
Unternehmen stärken ihre Resilienz – aber sie können es nicht allein
Geopolitische Spannungen, gestörte Lieferketten und veränderte Energiemärkte haben wirtschaftliche Resilienz zu einer Kernaufgabe der deutschen Industrie gemacht. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Große Unternehmen stärken ihre Widerstandsfähigkeit proaktiv mit konkreten Strategien und Investitionen. Die hohen Kosten dafür tragen sie meist selbst. Dauerhafte Krisenfestigkeit entsteht jedoch nur im Schulterschluss mit den staatlichen Akteuren.
Gesundheit sichert Zukunft
Innovation, Wertschöpfung, Verteidigung: Die industrielle Gesundheitswirtschaft verbindet Versorgung im Alltag und Handlungsfähigkeit in Krisen. Als zentraler Pfeiler moderner Standortpolitik entscheidet ihre Stärkung über Resilienz, Wachstum und Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft.
Rohstoff-Resilienz: Wie Zirkularität Deutschlands Industrie stärkt
Deutschlands Industrie steht unter Druck: Geopolitische Spannungen, volatile Rohstoffpreise und fragile Lieferketten gefährden Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Eine neue Studie von BCG und BDI zeigt: Circular Economy ist weit mehr als Nachhaltigkeitspolitik. Kreislaufwirtschaft kann Importabhängigkeiten reduzieren, Wertschöpfung steigern und die industrielle Resilienz Deutschlands langfristig stärken.